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Hamburg

Konkurrenz für Ramen: Udon-Suppen erobern Hamburg

Wer an japanische Nudelsuppe denkt, der denkt eigentlich nur an Ramen. Aber die bekommen langsam durch Udon Konkurrenz. kiekmo verrät euch, wer die dicken Weizennudeln serviert.


1. Sakura Sushi: Besonders bei Japanern beliebt

Ein kleiner und unscheinbarer Laden in der Rosenstraße versetzt euch mental direkt nach Tokio. In typisch japanischem Udon-Imbiss-Flair bestellt ihr euer Gericht an einem Counter, dahinter wird es vor euren Augen frisch zubereitet. Ihr könnt zwischen mehreren Varianten wählen, etwa Gyudon (mit Rind), Kitsune (mit frittiertem Tofu) oder Tempura (frittierte Meeresfrüchte). Besonders auffällig: In dem Laden treiben sich viele japanische Touristen und Geschäftsmänner herum. Und aus deren Mund hört man oft ein seliges „Oishii!“, was auf Deutsch „lecker!“ heißt. Ein klares Zeichen: Da müsst ihr unbedingt mal hin!

Infos: Sakura Sushi, Rosenstraße 8, 20095 Hamburg

2. Yoon-ji: Fusion-Kitchen aus ganz Ostasien

Im Yoon-ji (gesprochen übriges „Juun-dschi“) kommen leckere asiatische Streetfood-Gerichte auf den Teller, meist koreanischen, japanischen und vietnamesischen Ursprungs. Darunter auch Ramen und Udon. Hier werden die dicken Weizennudeln allerdings nicht als Suppe serviert, sondern in einer Bowl mit Hackfleisch und Gemüse, wahlweise warm oder kalt. Das ist in Japan und Korea Gang und Gäbe und besonders im schwülen und drückenden Sommer ein kühler Hochgenuss. Und das Beste daran: Die Udon machen satt, ohne dass ihr euch überladen fühlt. Besonders für den Lunch eine gute Wahl, wenn danach wieder Konzentration im Job gefordert ist!

Infos: Yoon-ji, Holzbrücke 7, 20459 Hamburg

3. Saigon Café: Udon à la Vietnam

Udon-Nudeln kommen ursprünglichzwaraus Japan, sind auf dem asiatischen Kontinent aber weit verbreitet. So auch in Vietnam, wo man die Nudeln mit der einheimischen Küche kombiniert. Das funktioniert vor allem, weil die Udon an sich geschmacksneutral sind, Aromen dafür aber gut aufnehmen. Im Saigon Café werden sie beispielsweise als „a di-da“ serviert: mit Gemüse, frittiertem Tofu und einer feurigen Kokos-Curry-Soße. On top kommen für den runden vietnamesischen Geschmack frischer Koriander und gehackte Erdnüsse.Tipp: Das Gericht ist vegan, schmeckt aber sicher auch Allesessern.

Infos: Saigon Café, Fuhlsbüttler Straße 128, 22305 Hamburg

4. Lee's Sushi Bar: Asiatisch in der Markthalle HafenCity

Wer bei Lee’s Sushi Bar nur an Fischhäppchen denkt, der irrt. Der koreanisch geführte Betrieb in der Markthalle bietet die beliebtesten Spezialitäten aus China, Japan und Korea an. Die Udon kommen hier als Suppe auf den Tisch, wahlweise mit frittierten Garnelen, Schwein oder Rind. Sie werden klassisch in einer klaren Brühe serviert und bekommen als Begleitung ein bisschen koreanischen Kimchi an die Seite gestellt. Für ein schnelles Mittagessen wie in Japan eine super Adresse mit authentischem Geschmackserlebnis.

Infos: Lee’s Sushi Bar, Am Sandtorkai 23–24, 20457 Hamburg

5. Thai Gourmet: Udon in mildem Curry

Ähnlich wie die vietnamesische Küche hat auch die thailändische Udon in ihren Speiseplan integriert. Wer wissen will, wie das schmeckt, sollte in der Perle-Hamburg vorbeischauen und bei Thai Gourmet lunchen. Dort werden die Nudeln mit milden Currysaucen und Beilagen nach Wahl serviert. Für Vegetarier und Veganer eignet sich etwa der frittierte Tofu mit Kokos-Curry-Sauce. Aber… gab es sowas nicht auch beim Vietnamesen? Was unterscheidet diese Speise von der beim Saigon Café? Die Würze. Wer es mild mag, sollte den Thai Gourmet vorziehen, Freunde der feurigen Schärfe werden beim Saigon Café wohl glücklicher.

Infos: Thai Gourmet, Spitalerstraße 22, 20095 Hamburg

Genauso lecker: Ramen in Hamburg

In der schönsten Stadt der Welt längst ein Klassiker unter Food-Liebhabern: Die besten Adressen für köstliche Ramen in Hamburg.

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