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Jakob Boerner
Groß Flottbek

Restaurant "Hala": Eine kulinarische Reise ins Land der Gegensätze

Maike Schade
Maike Schade

Optisch und geschmacklich ein wahrer Genuss: Im Hala in Groß Flottbek erwarten euch Köstlichkeiten aus dem Libanon.

Das Restaurant Hala ist im Hamburger Westen längst zu einer Institution geworden. Wem Groß Flottbek aber zu weit weg ist, findet in Rotherbaum vielleicht eine nähere Anlaufstelle. Dort beglückt das Schwester-Lokal Hala mignon seit 2019 seine Gäste mit cremigem Hummus, Taboulé, Falafel und anderen raffinierten Vorspeisen und Hauptgerichten.

Detailverliebtes arabisches Fingerfood im Hala

Eins der Steckenpferde des Hala sind zweifelsohne die vielen hübschen Mezza, die mal cremig-würzig, mal süßlich-scharf, aber immer sehr detailverliebt die Teller zieren (zum Beispiel die fantastischen Calamaretti mit Koriander und Aioli). Neben dem arabischen Fingerfood kommen aus der legendären Hala-Küche aber noch weitere, optisch höchst ansprechende und genauso geschmackvolle Hauptgänge – für Carnivoren ebenso wie für Vegetarier. Zum Beispiel Loup de Mer Filet auf Sesammousse, arabisch-mediterrane Entenbrust auf Gemüse Sauté mit Aprikosen-Soße und Thymian-Kartoffeln oder das klassische orientalische Reisgericht mit Auberginen, Gemüse Sauté und Lammfilet. Und danach ein Pinchen Arak, den traditionellen Anis-Schnaps der Region, aus welcher der Hala-Chef stammt.

Arabisch "hala" heißt auf Deutsch "herzlich willkommen"

Inhaber Mark Riad Lambert hat nicht umsonst den Ruf eines echten Insiders: Seit Jahren steht er mit seinem libanesischen Restaurant auf den Toplisten der Gastronomiekritiker. Er hat die traditionelle libanesische Küche neu interpretiert und um mediterrane Einflüsse erweitert. Frisch, leicht, vielfältig – mit einem inspirierenden neuen Etwas. Das liegt auch an der Frische der Zutaten, so verwendet der gebürtige Libanese Fleisch und Fisch aus der Region. Er lebt seit 1991 hier in Hamburg und bietet im Hala nicht weniger als eine "kulinarische Reise in ein Land der Gegensätze", wie der 47-Jährige selbst sagt. Denn Libanon liegt am östlichen Rand des Mittelmeeres und ist dort das Tor zwischen Orient und Okzident. Diese verschiedenen Einflüsse könnt ihr im Hala schmecken.

Infos: Restaurant Hala, Beselerplatz 11, 22607 Hamburg | Hala mignon, Rutschbahn 17, 20146 Hamburg

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