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Wildwuchs Brauwerk
Hamburg

Prost, Hamburg: 10 Lieblings-Biere made in Hamburg

Andreas Daebeler
Andreas Daebeler

Hamburg kann Bier. Unsere Stadt ist längst Hochburg der kreativen Brauer, die sich immer etwas Neues einfallen lassen. Hier kommen zehn Craftbiere, die ihr dringend probiert haben müsst.

Wenn alle mit anpacken, kommt Hamburger Lager bei raus!

Die Beer Week 2022 beschert Hamburg nicht nur eine Woche sattes Programm in den Bier-affinen Adressen der Stadt, sondern auch noch ein eigenes Gebräu für den Genuss vor Ort oder ganz gemütlich zu Hause. Ganze 23 Hamburger Brauereien haben ihren Senf, ähm, Hopfen dazugegeben – und zwar wirklich. Jedes Team durfte dem Sud etwas vom eigenen Hopfen, Malz und Brauwasser beifügen. Auch Rauchmalz kam noch in die Rezeptur, was für die entsprechende Note sorgt. Das Probieren gehört für Hamburger Bierliebhaber zur Ehrensache!

Mucki Hop aus dem Wildwuchs Brauwerk

Ein Bier von der Elbinsel! Das Mucki Hop wird im Wildwuchs Brauwerk gebraut und ist in Hamburg-Wilhelmsburg beheimatet. Nach dem Plopp, der wohlverdienten Genuss ankündigt, fließt ein Indian Pale Ale mit 6,8 Umdrehungen und einer Stammwürze von 15,8 in euer Glas. Obergärig, saftig und mit einer Note von reifer Ananas. Lässt uns in ähnlich guter Laune zurück, wie es das Etikett vormacht.

Ganz offiziell gebraut: Das Moonshine von Buddelship

Wenn ihr euch auf das Moonshine Imperial Pils der Buddelship Brauerei einlasst, könnt ihr euch auf einen kräftig-gehopften Vollmondsud freuen, der gemeinsam mit der Mashsee Brauerei aus Hannover entstand. Auf den ersten Schluck fruchtig, dann bitter-hopfig, kommt es mit erwachsenen 7 Prozent Alkohol um die Ecke. Prost, auf die Brauereien Norddeutschlands!

Keine Angst vor der Dunklen Nacht

Wenn ihr eine Schwäche für rauchige Biere und keine Angst vor gehaltvollerem Hopfensaft habt, dann lohnt ein Blick ins Programm der Landgang Brauerei. Denn mit der Dunklen Macht hat die Hamburger Brauerei – ehemals Hopper Bräu – ein handfestes Porter im Portfolio. Obergärig, mit 6,6 Prozent recht amtlich. Am besten hört ihr auf die Empfehlung der Landgang Brauerei und genießt es aus dem Rotweinglas. So machen die komplexen Aromen am meisten Spaß.

Kehrwieder: Craftbier geht auch alkoholfrei

Ein Craftbier ohne Alkohol? Klar, das gibt's. Nennt sich üNN IPA und kommt aus Hamburg. Das überNormalNull ist dabei zudem nicht irgendein alkoholfreies Bier, sondern laut Kehrwieder Kreativbrauerei das erste deutsche Indian Pale Ale ganz ohne Umdrehungen. Dabei steckt es in Sachen Geschmacksintensität auf keinen Fall zurück und fügt sich wunderbar in die restliche preisgekrönte Auswahl der Hamburger Brauerei mit Sitz in Sinstorf ein.

The Baby Goat Beer: Ein, zwei Glas was soll passieren?

Erfrischend und süffig sind zwei unserer Lieblingswörter, wenn es um Bier geht. Bei the Baby Goat beschreiben sie etwa das Woolly-Headed Weizen, das dank fruchtiger Noten dazu verführt, vielleicht mal eines zu viel zu heben. Dann kann es am nächsten Tag schon mal zum benebelten Zustand kommen, wie ihn der Name beschreibt. Zu diesem Bier empfiehlt das Team unter anderem Ziegenkäse. Ist ja klar. Hier seid ihr mit 5 Prozent Alkohol dabei.

Weizheit oder Wenn das Weizen mit dem Pale Ale

Das Weizheit von der Hamburger Landgang Brauerei vereint Weizen mit Indian Pale Ale und ist mittlerweile auch in vielen Supermärkten zu bekommen. Geschmacklich bietet euch das recht milde Bier frische Zitrus- sowie süßliche Bananentöne und landet bei 5,5 Prozent Alkohol. Wie alle Biere von der Landgang Brauerei aus Hamburg ist auch das Weizheit dabei natürlich unfiltriert.

Ratsherrn hat ein IPA von der Küste zu bieten

Ratsherrn gehört zu den Traditionsbrauereien Hamburgs und macht sich auf dem Craftbier-Markt zunehmend einen Namen. Zum Beispiel mit dem Westküsten IPA, das mit 6,3 Umdrehungen um die Ecke kommt. Das Ale hat einen bernsteinfarbenen Ton, schmeckt fruchtig und erinnert an Exotisches. Neben der Frische hat es auch ein bisschen Biss. Wie die Küste, von der es kommt.

Dry Hopped Pilsener aus den Schanzenhöfen

Und auch das Dry Hopped Pilsener kommt von den Ratsherrn aus den Schanzenhöfen, fällt jedoch mit 4,9 Prozent Alkohol etwas leichter aus. Versucht euch doch mal am Biersommelier-Dasein und schnuppert die Aromen raus: Das hopfenbetonte und elegante Pils bietet euch Noten von Pfirsich, Zitrone sowie Ananas und landet mit seiner Bitternote in der Kategorie "klassisch". Zum Wohl!

Bei Wildwuchs kommt dank Broid nichts weg

NEIPA Biere oder New England IPAs werden nicht gefiltert und zeichnen sich deswegen durch ihre trübe Optik aus. Bei Wildwuchs heißt das abgefüllte Resultat am Ende Broid und wurde "aufs Heftigste gehopft" wie es malerisch auf der Webseite heißt. Es ist nicht nur geschmacklich eines unserer Favoriten, sondern hat auch eine ganz besonders bodenständige Zutat: Neben verschiedenen Doldenpflänzchen wird auch mit gerettetem Demeter Brot der Bio-Bäckerei Bahde vom Vortag gearbeitet.

Buddelship hat die Galaxie an Bord

Wo ein wenig Gras, Tropenfrüchte sich mild-bitter treffen, fließt das Galaxy Citra Simcoe mit 6 Prozent Alkoholgehalt der Buddelship Brauerei. Für das Buddelship-Team ist Bierbrauen Leidenschaft und Handwerk. Fokussiert wird sich deswegen auf traditionelle deutsche Bierstile, die neu interpretiert werden. Das ist allemal das Probieren wert, also warum nicht mit einem Schlückchen IPL starten?

Hamburgs Brew-Pubs

Hamburgs Kreativbiere können sich schmecken lassen. In diesen Craftbier-Bars in Hamburg könnt ihr euch davon selbst überzeugen.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.