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Pamola Bistro
Pamola Bistro
Neustadt

Im "Pamola Bistro" gibts Italien auf die Hand

Maria Anderl
Maria Anderl

Nach Pizza und Pasta bringt das Pamola Bistro eine weitere Kreation aus Italien bei uns groß raus: die Piadina. 

In Hamburg gibt es beim Thema Streetfood etwas Neues zu entdecken, die Piadina. Was sich hinter der Bezeichnung verbirgt? Ein in Norditalien kreiertes, hauchdünnes, gegrilltes, etwa tellergroßes Fladenbrot, das mit verschiedenen Zutaten wie Rucola, Mozzarella, frischen Tomaten, feiner Milano Salami oder Ziegenkäse gefüllt wird. Weil das Brot anschließend gefaltet wird, könnt ihr es ideal direkt auf die Hand nehmen und anschließend verspeisen. Wer euch in Hamburg Piadina serviert? Das Pamola Bistro am Baumwall, das euch immer zur Mittagszeit empfängt.

Paul vom Pamola Bistro
Pamola Bistro

Zwei Brüder, ein Name

Der Name des Geschäfts hat eine ganz besondere Bedeutung und bezieht sich auf die beiden inhabenden Brüder Paul und Moritz. Denn: Es handelt sich hier um Pauls und Moritz' Laden, kurz PaMoLa. Was die Idee des Pamola ist? Nichts weniger, als die besten Piadine Hamburgs herzustellen und das Gericht in der Stadt zu großer Bekanntheit zu bringen. "Ein so leckeres und einfaches Gericht sollte mehr Aufmerksamkeit kriegen und das begreifen wir als unsere Aufgabe. Uns selbst hat Piadina beim ersten Probieren umgehauen, weil es so eine andere 'Auf-die-Hand'-Köstlichkeit ist", erzählt uns Paul.

Der Foodtruck vom Pamola Bistro
Pamola Bistro

So hat alles angefangen

Gestartet sind er und sein Bruder schon vor Jahren mit einem Foodtruck, mit dem die Brüder übrigens auch immer noch aktiv sind. Doch die Idee von einem eigenen Laden, die gab es schon immer. Auf einem Streifzug, der online und nicht offline stattfand, entdeckte Paul schließlich die Ladenfläche am Baumwall, die ihn und seinen Bruder Moritz dann auch im echten Leben überzeugen konnte: "Als wir wieder rausgegangen sind, waren wir super verliebt in den schicken kleinen Laden und wären am liebsten direkt dort geblieben."

Pamola Bistro
Pamola Bistro

Mittags am Baumwall

Im Steinhöft 11 servieren euch Paul und Moritz nun verschiedene Variationen von Piadine: egal, ob vegan, vegetarisch oder mit Fisch oder Fleisch. Am beliebtesten ist die Piadina Kräuter-Pilze: "Ich glaube, es liegt daran, dass wir sie aufwendig grillen und marinieren und dass dieser Geschmack in Kombination mit der zarten Liebstöckel-Mayo letztlich überzeugt", erzählt uns Paul. Dazu gibt es auch noch andere, immer wechselnde Gerichte zu entdecken, wie Rigatoni Arrabiata oder Kürbissuppe mit Brot. Was alle Speisen vereint? Die Zutaten sind alle frisch – auch alle Soßen und Mayonnaisen sind selbst gemacht –, denn Paul und Moritz geht es um mehr als nur leckeres Essen. Sie wollen mit ihren Speisen einen besonderen Moment schaffen: "Wer bei uns zu Mittag isst, soll eine kulinarische Auszeit erleben, bevor er in den hektischen Stadt- und Büroalltag zurückkehrt."

Piadina vom Pamola Bistro
Pamola Bistro

Zutaten von nah und fern

Apropos selbst Hand anlegen: Zur Anfangszeit ihres Unternehmens haben die zwei Brüder ihre Grundlage, die Piadina-Brote, noch selbst gemacht. Heute, erzählt uns Paul, klappt das nicht mehr. Doch die Lösung haben sie nur wenige Stadtteile entfernt gefunden. Eine Bäckerei in Altona beliefert sie nun mit den Broten. Ein Großteil des Aufschnitts stammt aus Italien, dem Heimatland der Piadina. Hier versorgt das Pamola Bistro ein Geschäft mit langer Tradition. Die Salumeria Fratelli Beretta, die es schon seit mehr als 200 Jahren gibt. Da italienische Produkte eine zentrale Rolle für das Pamola Bistro spielen, ist es für die Brüder nicht einfach, auf Regionalität zu achten. Doch sie geben sich Mühe. So stammt der Kombucha, den sie anbieten, von Scoo Kombucha aus Stade.

Infos: Pamola Bistro im Slomanhaus, Steinhöft 11, 20459 Hamburg

Auf den Geschmack gekommen

Für alle, die jetzt noch mehr Streetfood in Hamburg kosten wollen, kommen hier zehn Adressen.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.