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Kkokki Loves Vegan
Kkokki Loves Vegan
Sternschanze

"Kkokki Loves Vegan": Korea erleben in der Schanze

Maria Anderl
Maria Anderl

Veganer aufgepasst! In der Schanze gibts eine neue Adresse, die euch mit köstlichen koreanischen Speisen versorgt. Vor kurzem hat dort das Kkokki Loves Vegan eröffnet.

Vor kurzem hat dort das Kkokki Loves Vegan eröffnet. Die Macher sind keine Fremden im Viertel. Schließlich ist die Namensgeberin des neuen Restaurants die Enkelin der bok-Gründerin. Bereits 1984 eröffnete die Familie ihren ersten Laden im Viertel, bis heute sind sie dort geblieben, jetzt mit neuem Lokal.

Wo ihr das Kkokki findet

Auf der Schanzenstraße, mittig zwischen Ludwigstraße und Kampstraße, hat sich das Kkokki angesiedelt. Die Idee dahinter? Aus dem Leben gegriffen. Schließlich lieferte die Tochter des Inhabers nicht nur den passenden Namen, sondern auch gleich die ganze Inspiration für das neue Geschäft. Denn Kkokki ernährt sich vegan. Folgerichtig, dass sie mit ihrer Katze zusammen auch das Logo des Restaurants ziert. Dazu kommt, dass der vegane Lifestyle in Korea fest zum Leben gehört. Das liege zum einen an der buddhistischen Prägung des Landes, zum anderen an der Geographie, erklärt uns Shin-Won Kang, der Vater von Kkokki und Inhaber des Geschäfts. Denn Korea – das Land, aus dem er stammt – erzählt er uns, sei ein Bergland, in dem es viele Kräuter gebe. Und die gehören natürlich zur alltäglichen Esskultur.

Kkokki Loves Vegan
Kkokki Loves Vegan

Ein Hauch Korea in der Schanzenstraße

Gründe, warum ihr dem Laden einen Besuch abstatten solltet, gibts viele. Fangen wir mit dem köstlichen Essen an. Für das ist die Koreanerin Frau Ra zuständig, die sich seit Jahren mit veganem Kimchi, veganen Soßen und generell veganem Essen auseinandersetzt. Darüber hinaus werden euch im Kkokki Loves Vegan nicht nur authentische Speisen serviert, sondern auch ein stimmiges Ambiente. Denn hier gehts darum, das echte Korea einzufangen und das ist laut, gesellig, vital und fröhlich. Umgesetzt wird das mit jeder Menge Farbe, aus Asien bekannten Plastikhockern und einer Klingel am Tisch, mit der man auf sich aufmerksam macht.
Und natürlich spielt auch unsere Umwelt eine Rolle und zwar keine kleine. Denn mit veganer Ernährung würden knappe Ressourcen eingespart und die Massentierhaltung vermieden, was wiederum zu einer Reduzierung von Schadstoff-Emissionen führe, sagt uns Shin-Won Kang, der gelernter Dipl.-Ingenieur in Umwelttechnik ist.

Das gibts zu essen

Was euch an Speisen erwartet? Eine große Auswahl an koreanischen Tapas und eine etwas kleinere Auswahl an Hauptspeisen. Alles was ihr auf der Karte findet, wurde übrigens von Tochter Kkokki abgesegnet. Denn nur was Kkokki schmeckt, wird im Kkokki auch serviert. Klar, eigentlich. Bei den Tapas stehen bei Kkokki die "Mama"-Tapas, die mit viel Liebe und Aufwand zubereitet werden, ganz hoch im Kurs. Zum Beispiel das Gericht Jjeon, eine Art kleiner Fladen, der hier aus Mungobohnen gemacht wird. Als Hauptspeise könnt ihr euch zum Beispiel Crispy Tofu, Crispy Cauliflower oder Bibimbap mit veganem Fleisch schmecken lassen. Als Abschluss noch eine koreanische Nachspeise gefällig? Dann wartet hier beispielsweise Bingsu, also koreanisches Eis, auf euch.

Infos: Kkokki Loves Vegan, Schulterblatt 36, 20357 Hamburg

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