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Beleuchteter Innenraum vom Jing Jing
Jing Jing
Altona Nord

Hinterhof-Juwel: Im "Jing Jing" wird thailändisch aufgetischt

Linda Bernhof
Linda Bernhof

Pssst... auf einem Hinterhof am Waterloohain zwischen Schanze und Eimsbüttel, versteckt hinter einer schwarzen Holzfassade, gibt es einen neuen Gastro-Spot zu entdecken. Hier entführen euch Vena und Valentin, die Gründer von MOMO Ramen, in die kulinarische Welt Thailands.

Kein Schild oder Schriftzug weist darauf hin, dass sich hier ein Restaurant befinden könnte. Doch sobald ihr die unscheinbare Fassade hinter euch gelassen und die Treppenstufen zum Eingang erklommen habt, findet ihr euch in einer Halle mit langen Tischen und einem ebenso langen Bartresen wieder. Das Licht, dessen Farbspektrum von rot über blau bis lila reicht, setzt die Einrichtung sowie die Wände, die feine Muster und wilde Bilder schmücken, auf faszinierende Art in Szene. Willkommen im Jing Jing!

Innenraum Jing Jing
Jing Jing

Das Jing Jing katapultiert euch mal eben von Hamburg nach Bangkok

Was bei den beiden Gastronomen ganz großgeschrieben wird, ist Authentizität. "Wir waren in den letzten Jahren immer wieder in Thailand und haben jedes Mal festgestellt, dass die thailändische Küche geschmacklich einfach extrem ansprechend ist", erzählt uns Vena. "Sie bietet so viele unterschiedliche Nuancen. Süßes, Saures, Schärfe und Frische – alles ist dabei." Und genau das findet sich im Jing Jing wieder. Dabei wird alles, auch Basics wie die Currypaste und die Kokosmilch, selbstgemacht beziehungsweise selbstgepresst. Auf der Karte findet ihr dann so aufregende Gerichte wie "Naem Khao Tod", eines der Lieblingsgerichte vieler Thais. Es kommt mit saurem Schweinefleisch, Crispy Rice, rotem Curry, Erdnuss und Koriander zu euch an den Tisch. Himmlisch klingt auch "Pad Krapao Gai" mit feingehacktem Hühnerfleisch, Heiligem Basilikum, Chili und Knoblauch. Wer Veganes bevorzugt, wird mit "Pad pak bung fai Daeng" bestimmt glücklich. Hier wird wilder Brokkoli mit veganer Austernsoße, fermentierten Bohnen, Knoblauch und Chili verfeinert. Wie in Thailand üblich dürfen gern alle Speisen in der Mitte des Tisches landen und dann geteilt werden.

Die Bar lädt zum stilvollen Versacken ein

Die Speisekarte ist aber noch längst nicht final. Stück für Stück sollen weitere Specials und noch mehr vegane Gerichte dazukommen. Was jetzt noch fehlt zu einem stilvollen Essen? Richtig: die passenden Drinks. Die werden hinter dem bereits erwähnten langen Bartresen für euch gemixt. Uns hats der "Chandler Bing" mit Reis- und Bananenbrand, Noilly Prat Ambré (Wermut), Banane und Dill angetan. Aber auch der "Barbar Fetish Club" mit Martini Bitter, Mandarine, Thaisellerie und Sojamilch macht neugierig. Bei der Auswahl wollt ihr mehr als nur ein oder zwei Drinks probieren? Kein Problem, denn ihr könnt euch Zeit lassen. Während die Küche um 22:30 Uhr zumacht, ist an der Bar open end angesagt.

Bar und Wandbild im Jing Jing
Jing Jing

Authentisch sind übrigens nicht nur das Essen und die Getränke, sondern auch alles drumrum. Jeder Stuhl, jede Tischplatte, die Deko, ja sogar das Geschirr haben Vena und Valentin aus Thailand importiert. Ach und eines noch: Für sonnige Tage gibt es im vorderen Bereich ein Sonnendeck und einen Container, an dem ihr Snacks und Drinks bestellen könnt. Also: Wer jetzt noch keine Lust hat vorbeizuschauen, ist selbst Schuld. 

Infos: Jing Jing, Waterloohain 7, 22769 Hamburg

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