Direkt zum Inhalt
Matteo Ferrantino im bianc
bianc
Hamburg

Die besten Köche Deutschlands: Diese Hamburger sind dabei

Sirany Schümann
Sirany Schümann

Das Gastro-Fachmagazin Rolling Pin hat die besten Köche Deutschlands gekürt. Welche Hamburger 2021 Platzierungen ergattern konnten? Das verrät euch kiekmo.

Das Besondere an dem Ranking: Bei der Wahl küren nicht etwa Restaurantgäste und Kritiker ihre Favoriten. Stattdessen lässt das Fachmagazin Rolling Pin mehr als 16.000 Mitarbeitende aus der deutschen Gastronomie und Hotellerie in einem zweistufigen Verfahren über den besten Koch des Jahres abstimmen. Zuerst dürfen sie Personen nominieren, anschließend unter den 100 Küchenchefs mit den meisten Stimmen für ihren Favoriten voten. Dem Ergebnis wird jedes Jahr mit Spannung entgegenfiebert. Unter den 100 am häufigsten genannten Spitzenköchen sind immerhin sechs Hamburger und ihre Restaurants.

Der letzte Platz

Der Einzige, der eine dreistellige Nummer in der Liste einnimmt ist Wahabi Nouri mit seinem Restaurant Piment. Er belegt Platz 100 und ist damit gerade noch so unter den Platzierten anzutreffen. Vom Guide Michelin wurde das Restaurant bereits im Jahr 2001 mit einem Stern ausgezeichnet, den der in Eppendorf gelegene Familienbetrieb bis heute hält. 

Infos: Piment, Lehmweg 29, 20251 Hamburg

Mittig anzutreffen

In Rothenburgsort, in einem denkmalgeschützten Loft am Brandshofer Deich hat sich Thomas Imbusch mit seinem Restaurant 100/200 niedergelassen. Im Ranking der besten Köche Deutschlands hat es der Koch auf Platz 44 geschafft. Der Guide Michelin dagegen hat das Restaurant erst kürzlich mit einem zweiten der begehrten Sterne ausgezeichnet. Dazu darf sich das 100/200 auch über eine weitere Auszeichnung des Guide Michelin freuen: den Grünen Stern für Nachhaltigkeit.

Infos: 100/200, Brandshofer Deich 68, 20539 Hamburg

Im vorderen Drittel

Auf Platz 29 findet sich Thomas Martin, der seit 1997 im Jacobs Restaurant des Hotels Louis C. Jakob die Kulinarik verantwortet. Auf der Website der besten Köche wird er mit drei Worten beschrieben: "Bescheidenheit, Geradlinigkeit und Bodenständigkeit". Alles Eigenschaften, die auch seine Küche beeinflussen. Obwohl er viele Jahre mit dem Restaurant sogar mit zwei Sternen ausgezeichnet wurde, ist das Jacobs im Moment sternelos.

Infos: Jacobs Restaurant, Elbchaussee 401–403, 22609 Hamburg

Unter den Top 20

Ein paar Plätze weiter vorn treffen wir dann auf einen weiteren Koch, der in einem Hotel untergebracht ist: Christoph Rüffer vom Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten. 2021 konnte er im Ranking der besten Köche den 17. Platz für sich entscheiden. Das Haerlin, in dem er übrigens schon seit 2002 anzutreffen ist, hat seine zwei Sterne auch dieses Jahr erneut verteidigt.

Infos: Restaurant Haerlin, Neuer Jungfernstieg 9–14, 20354 Hamburg

Unter den Top Ten

Für alle, die ihn unter den bisherigen Platzierungen vermisst haben: Keine Angst, Kevin Fehling wurde nicht vergessen! Der einst jüngste Drei-Sterne-Koch und The-Table-Chef kommt in dem Rolling-Pin-Ranking auf Platz 5. Die drei Sterne für sein Restaurant The Table konnte er übrigens auch in diesem Jahr verteidigen. Damit liegt er in dieser Hinsicht vor dem letzten Hamburger Koch, der hier noch genannt werden muss.

Infos: The Table, Shanghaiallee 15, 20457 Hamburg

Der Drittplatzierte

Noch besser hat nur der Hamburger Koch Matteo Ferrantino abgeschnitten. Der gebürtige Italiener belegt mit seinem Zwei-Sterne-Restaurant bianc den 3. Platz. Schließlich bringt er "den Süden Italiens mitten in die HafenCity nach Hamburg", wie auf der Website der 100 besten Köche zu lesen ist.

Infos: bianc, Am Sandtorkai 50, 20457 Hamburg

Der Vollständigkeit halber: Platz 1 geht an Tim Raue aus dem Restaurant Tim Raue in Berlin. Platz 2 kann Joachim Wissler aus dem Vendôme in Bergisch Gladbach für sich entscheiden.

Sterneküche made in Hamburg

Ihr wollt jetzt auch noch wissen, auf welche fehlenden Sternerestaurants in Hamburg ihr euch freuen könnt? kiekmo verrät es euch!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

Quellen zum Text: