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Hamburg

Hamburgs erster komplett veganer Koreaner: "kini"

Maike Schade
Maike Schade

Mahlzeit! Im Restaurant kini in der Susannenstraße bekommt ihr feines koreanisches Essen, das seit geraumer Zeit komplett vegan ist. Lest hier, was euch vor Ort erwartet.

Wenn ihr durch die Susannenstraße schlendert, ist euch das süße koreanische Restaurant kini vielleicht schon mal aufgefallen, das hier 2018 eröffnet hat. Ein alter Hut? In keinster Weise! Denn das kini hat seine Speisekarte zum Jahr 2021 auf komplett pflanzliche Gerichte umgestellt. Damit ist es das erste rein vegane koreanische Restaurant in Hamburg – und durchaus mal ein Probeessen wert.

Koreanische Tapas im kini: Anjus zum Teilen

Vergesst alles, was ihr bislang mit koreanischer Küche assoziiert habt! Denn Fried Chicken und Bulgogi werdet ihr im kini ganz sicher nicht auf der Speisekarte finden – aber selbst als größte Fleischesser, auch nicht vermissen. Denn das Restaurant hat sich schmackhafte Alternativen ausgedacht. Allein schon die Vorspeisen, die sogenannten Anjus, klingen so verlockend, dass wir am liebsten alle auf einmal bestellen wollen. Hinter Fried Dubu verbirgt sich knusprig frittierter Tofu mit eingelegtem Rettich und gerösteten Erdnüssen. Mandu-Teigtaschen dürfen auf der Karte natürlich auch nicht fehlen und wenn ihr gleich zum Anfang ein wohlig-warmes Gefühl im Magen haben wollt, bestellt Tteok Bokki: Reiskuchen in sweet-spicy Soße auf einer gusseisernen Platte. Profis machen die koreanischen Tapas einfach zum Hauptgericht und bestellen sich gleich mehrere – oder teilen die Leckereien geschwisterlich untereinander.

Bibimbap unter bunten Lampions

Neben den Anjus könnt ihr unter bunten Lampions auch weitere koreanische Spezialitäten futtern. Zum Beispiel Bibimbap, was auf keiner Karte fehlen darf. Diese Bowl ist eigentlich ein klassisches Resteessen und so gibt es sie im kini (koreanisch für Mahlzeit) in diversen Variationen. Die Basis besteht immer aus Reis und Gemüse, dazu wählt ihr frittierten Tofu, knusprig panierte Cauliflower-Wings oder marinierte Pilze. Die Miso-Suppe vorweg und eine von drei Soßen nach Wahl gibts gratis dazu. Herrlich!

Das kini kann auch koreanisches Sushi: Kimbap

Vielleicht bestellt ihr einfach auch noch eine Portion Kimbap dazu – das koreanische Sushi. Es ähnelt dem japanischen und besteht aus Reis mit Veggies, Tofu, Pilzen oder Kimchi. Dazu noch zum Dessert ein frittiertes Mochi-Reisküchlein oder mit Walnüssen, Zimt und Zucker gefüllte Pancakes und rund ist die Sache. Wenn gar nichts mehr in euch reinpasst, tuts aber auch ein Soju: koreanischer Süßkartoffelschnaps. Den gibts on the rocks mit Gurke, vermischt mit Limo oder als Spritz-Variante. Auf das kini!

Infos: kini, Susannenstraße 15, 20357 Hamburg

Von Südkorea nach Japan: Ramen in Hamburg

Lecker ist auch die japanische Nudelsuppe Ramen. Hier findet ihr unsere Tipps für die besten Ramen in Hamburg.

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