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Hamburg

In der Weihnachtsbäckerei: 4 Backrezepte aus Hamburg

Svea Abraham
Svea Abraham

Beim Backen sollen es diesmal nicht nur die altbekannten Ausstech-Plätzchen sein? Dann macht euch doch einmal an diese Spezialitäten aus dem hohen Norden!

Schlemmt ein Franzbrötchen

Diese süßen Teilchen sind vom Desserttisch wohl kaum wegzudenken: Das Franzbrötchen gehört zu Hamburg wie der Friesennerz zum Regenwetter, die Davidwache zur Reeperbahn und das Containerschiff in den Hafen. Warum soll dann nicht auch der Plätzchenteller mit dem köstlichen Teig ein wenig aufgepeppt werden? Also, stellt den Ofen schon einmal auf Höchststufe und wagt euch an das Hamburger Original. Und übrigens: Mit einer ordentlichen Portion Zimt schmeckt das Franzbrötchen dann noch ein wenig weihnachtlicher. Ein Käffchen mit Schuss dazu und schon duftet die Wohnung um euch herum nach Heiligabend. Wie schön!

Veganes Franzbrötchen
kiekmo

Ran an den Ofen: Heidesand

Die klassischen Heidesand-Plätzchen aus dem hohen Norden habt ihr bestimmt schon einmal auf dem Weihnachtsteller eurer Oma gesehen. Falls nicht, hier eine kleine Erklärung: Die köstlichen Teilchen werden aus Butter, Puderzucker, Marzipanrohmasse, Vanillezucker, Zitronenschale und Mehl hergestellt und behalten auch nach dem Backen eine mürbe Konsistenz. Die Herstellung ist dabei ganz simpel und die wenigen Zutaten geben den originalen Hanseaten einen deliziös-buttrigen Geschmack. Da kann man eigentlich gar nicht viel falsch machen.

Braune Kuchen gibts wie bei Oma

Eine Traditionsgebäck, welches jedem Norddeutschen das Herz höher schlagen lässt: Die sogenannten Hamburger Braune Kuchen dürfen bei den Weihnachtskeksen der Hanseaten nicht fehlen. Der Teig besteht zum Großteil aus Mehl, Margarine, Zucker, Mandeln und einer Prise Salz. Hinzu kommen dann Zimt, Nelken, Piment, Sternanis, Koriander und geriebene Orangenschalen. Die kleinen Kekse schmecken fertig gebacken äußerst kräftig und passen ganz wunderbar zum weihnachtlichen Tee oder Kaffee! Auch spannend: Die Profis lassen den Braune-Kuchen-Teig bis zu sechs Monate ziehen, damit sich alle Aromen frei entfalten können. Verrückt!

Hanseaten kommen aus dem Norden

Egal, ob zur Weihnachtszeit, im Hochsommer oder, wenn die Blätter erstmalig wieder fallen: Hanseaten gehen wirklich immer! Allein durch ihre farbliche Verzierung verleiten sie vor allem Kinder oftmals dazu, sich gierig an der Glasscheibe der Bäckereien-Theke die Nasen platt zu drücken und lauthals nach dem Hamburger Original zu schreien. Die weiß-pinken Schlingel werden zwischen den beiden Kekshälften mit Marmelade oder Gelee gefüllt und bilden eine wunderbare Kombination mit anderen Plätzchen aus dem hohen Norden. Wie wäre es im Inneren denn beispielsweise mit einer Bratapfel-Marmelade? Da steht der Weihnachtsmann doch schon beim ersten Bissen vor der Tür!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.