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Ute Daebeler
Eimsbüttel

Auf ein Bier im Eimsbüttler "Ribs": Hier spielt Status keine Rolle

Das Ribs in Eimsbüttel ist eine klassische Eckkneipe mit Küche. In dem Laden gibt es auch spät am Abend noch etwas auf den Teller.


Das Eckhaus sieht aus wie immer. Der gelbe Schriftzug überm Eingang auch. Und der Tresen ist auch noch da, wo er immer war. Auf den ersten Blick ist nicht unbedingt zu sehen, dass sich im Ribs etwas geändert hat. Dabei hat das Lokal in Eimsbüttel seit kurzem einen neuen Besitzer.

Neuer Chef, alte Tradition

Ein griechischer Gastronom hat den kultigen Laden an der Ecke von Lutterothstraße und Hellkamp nach einem Todesfall in der Familie der bisherigen Betreiber übernommen. Und der neue Chef hat bereits angekündigt, am funktionierenden Konzept der Vorgänger festhalten zu wollen. Inklusive der Küche, die traditionell auch am späten Abend noch bodenständige Hausmannskost serviert. Vielleicht landet zusätzlich noch die eine oder andere griechische Spezialität auf der Karte.

Beim Feierabendbier sind alle gleich

Das Ribs bleibt also, was es immer war – eine klassische Eckkneipe mit Bistro. Eine Gaststätte, in der sich Nachbarn treffen, um den Tag Revue passieren zu lassen, über Fußball zu fachsimpeln und auch mal gepflegt abzustürzen. In der nahen Lenzsiedlung gibt es viele Sozialwohnungen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Eidelstedter Wegs leben hingegen Menschen, die sich eine top-sanierte Altbauwohnung als Eigentum leisten können. Am Tresen des Ribs spielt Status keine Rolle. Hier, beim Feierabendbier, sind alle gleich.

Drei Biere vom Fass

Vom Fass gibt es im Ribs gleich drei Biere. Herbes Jever, milderes Radeberger und dunkles Guinness fließen aus dem Hahn ins Glas. Das 0,4-Literglas landet für den zivilen Preis von 3,30 Euro vor euch auf dem Tisch. Bei gutem Wetter könnt ihr auch vor der Gaststätte sitzen und das Eimsbüttler Leben an euch vorbeiziehen lassen. Der Außenbereich ist mit hölzernen Blumenkübeln eingefriedet.
Infos: Ribs, Lutterothstraße 62, 20255 Hamburg

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