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Jupiter Union / Jennifer Meyer
Bramfeld

5 Gründe, warum Bramfeld ein unterschätzter Stadtteil ist

Wer über Hamburg redet, meint irgendwie doch immer nur St.Pauli, Schanze, Ottensen und Eppendorf. Wir zeigen euch: Auch Bramfeld hat richtig was zu bieten! So viel, dass sich ein Umzug für euch vielleicht sogar lohnt.


Kleinstadtfeeling erleben

Einmal von den Hauptstraßen abgebogen und ein paar Meter gelaufen, fühlt ihr euch in Bramfeld, als ob ihr plötzlich in einer Kleinstadt gelandet wärt. Kleine Einfamilien- und Reihenhäuser finden sich hier in den Straßen – mit hübschen Vorgärten oder zumindest einem Baum vor der Tür. Wer sonst beim Blick aus dem Fenster nur auf eine Straße oder die gegenüberliegende Hauswand schaut, wird sich hier unweigerlich fragen: Wie lang brauch ich eigentlich von Bramfeld zur Arbeit? Bei so viel Ruhe, die ihr genießen könnt, auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Am Bramfelder See chillen

Wer am Wochenende ganz dringend mal ein bisschen Grün und viel Wasser braucht, um wieder entspannt durchatmen zu können, ist am Bramfelder See goldrichtig. Egal ob joggend oder gehend, nach einer 2,9 Kilometer langen Runde um den "Brami", wie viele Bramfelder den See liebevoll nennen, könnt ihr richtig schön abschalten. Und für die Bewegungsmuffel unter euch: Ihr könnt euch natürlich auch einfach nur ans Ufer setzen und den hübschen Blick genießen – und ja, im Sommer darf hier an einer Stelle auch gerillt werden. Schöner als im völlig überfüllten Stadtpark? Vielleicht.

Nachhaltig leben lernen auf dem Gut Karlshöhe

Das Gut Karlshöhe ist einer dieser Orte, bei denen ihr euch fragen werdet, warum ihr bereits seit Jahren in Hamburg lebt und noch nie dort wart. Denn das Gut ist gerade jetzt im goldenen Herbst ein wunderhübsches Fleckchen Hamburg, an dem ihr auch noch etwas lernen könnt. Hier dreht sich täglich alles um den bewussten Umgang mit der Natur und darum, wie alle ein bisschen nachhaltiger und im Einklang mit der Natur leben können. Ganz ohne Zeigefinger-Mentalität, sondern über das Erlebnis selbst. Der Hof ist jeden Tag für Besucher geöffnet, die sich einfach nur die Streuobstwiese, den Bauerngarten oder die Schafe, Bienen und Hühner anschauen wollen. Wer es etwas aufregender braucht, kann aber auch zu einer der familientauglichen Veranstaltungen kommen. Von Schafe füttern über Schmiede-Workshops bis zum Reparier-Café steht hier einiges auf dem Programm.

Info: Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60D, 22175 Hamburg
Öffentliche Verkehrsmittel: Mit der U1 bis Farmsen oder der S1/S11 bis Wellingsbüttel. Ab dort geht’s weiter mit den Buslinien 27 oder 277 bis zur Haltestelle Gut Karlshöhe.

Vistro: rein vegane Pizzeria in Hamburg

Pizza mit Spinat, Knoblauch und dem Abrieb einer Zitrone? Oder lieber mit Cashew-Mozzarella, Tomaten, Basilikum und Balsamico belegt? Diese und viele weitere köstlich klingenden Pizzakreationen findet ihr im Vistro in Bramfeld. Das Beste daran: Sie alle sind komplett vegan. Denn das Restaurant im Herzen des Stadtteils ist die einzig rein vegane Pizzeria in ganz Hamburg. Knusprig dünn und nach italienischem Rezept kommen die heißen Scheiben hier abends aus dem Ofen. Tagsüber könnt ihr hier aber auch andere vegane Speisen genießen. Also Veggies, auf nach Bramfeld!

Info: Vistro, Bramfelder Chaussee 265, 22177 Hamburg

Hier gibt es günstigen Wohnraum

Eine schöne Wohnung in Hamburg zu finden ist ungefähr so schwierig, wie hübsche Bademode im Winter. In Bramfeld ist das jedoch etwas leichter als im Rest der Stadt. Gleich zwei Bauprojekte haben in den letzten Jahren Wohnraum geschaffen. Am Bramfelder Dorfgrafen wurden rund 145 bezahlbare Wohnungen gebaut. Und am Am Moosrosenweg in der Nähe der Otto-Zentrale entstehen über 1200 Wohnungen. Mit rund acht Euro pro Quadratmeter ist die Miete hier auch noch vergleichsweise günstig. Also Leute, auf nach Bramfeld.

Noch mehr Gründe für Bramfeld

Der Stadtteil hat noch mehr zu bieten: Richtig gut essen könnt ihr hier zum Beispiel in einem der wohl der besten italienischen Restaurants in Hamburg, dem „Ristorante Cristinas“. Und im „Home Sweet Home“ fühlen sich alle Heimweh-Geplagten wie bei Mama und Papa am Esstisch. Lasst es euch schmecken!

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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