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Hamburger Hafen
Unsplash / Julia Solonina
Hamburg

20 Dinge, worum andere deutsche Städte Hamburg beneiden

Es gibt viele gute Gründe, um nach Hamburg zu ziehen. Das müssen früher oder später auch die Bewohner anderer deutscher Städte einsehen. Die könnten etwa wegen dieser 20 Dinge ganz neidisch werden.


Aachen: Um den lustigeren DOM

Der Aachener Dom ist UNESCO-Weltkulturerbe, Begräbnisstätte Karls des Großen und ein meisterhaftes Bauwerk der karolingischen Renaissance – wissen wir. Aber der Hamburger DOM ist laut, bunt, wild und: lustig. Den Aachener Dom gucken wir uns vielleicht einmal im Leben richtig an, auf den DOM in Hamburg können wir immer wieder.

Berlin: Um den Umgang mit Großbauprojekten

Wir geben ja zu: Beim Bau der Elbphilharmonie lief auch nicht alles rund. Zu teuer, zu spät fertig, zu elitär – Vokabeln, die vor der Vollendung im Jahr 2016 häufig gefallen sind. Heute denkt daran kaum noch jemand und selbst die Kritiker erfreuen sich an der Akustik und Architektur des außergewöhnlichen Konzerthauses. Berlin hat für seinen ollen Flughafen deutlich länger gebraucht und sich dann zur Eröffnung auch noch ausgerechnet das Corona-Jahr 2020 ausgesucht. Stellt euch vor, die ewige Baustelle ist endlich fertig … und keiner kommt. Richtig mieses Timing! Warum die Hauptstadt der Hansestadt auch sonst nicht das Wasser reichen kann? Deswegen: 10 Gründe, warum Hamburg besser ist als Berlin.

Bremen: Um die besseren Fischbrötchen

Zwischen Hamburg und Bremen herrscht seit jeher eine regional bedingte Rivalität: In welcher Stadt gibt es die besseren Fischbrötchen? Oder anders gefragt: Wo leben die besseren Fischköppe? Als Hamburg-Fraktion beantworten wir die Fragen natürlich mit: na hier! Egal, ob Fischmarkt, Fischbrötchen-Strich an den Landungsbrücken, Sterne-Fischrestaurant oder klassisches Labskaus im rustikalen Lokal – hier findet jeder, der Seafood mag, das passende Gericht.

Dresden: Um einen Dialekt, der lässig klingt

Sorry, liebe Dresdner, aber bei Umfragen zu den beliebtesten Dialekten liegt die norddeutsche Mundart regelmäßig weit vor der sächsischen. Manch einer behauptet gar, Hamburger würden wie Piraten klingen, wenn sie reden. Arrr, wir finden einfach nur, dass sich das Norddeutsche verdammt lässig anhört.

Duisburg: Um den richtigen Hafen

Duisburg mag vielleicht den größten Binnenhafen der Welt haben, das Gefühl am "Tor zur Welt" zu stehen, haben wir dort trotzdem nicht. Dafür ist das Ruhrgebiet einfach zu weit vom Meer entfernt.

Erfurt: Um die fritz-kola

Früher war es spannend, mit der thüringischen Vita Cola mal ein koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk zu probieren, das nicht mit C oder P beginnt. Seit es fritz-kola gibt, schwören wir aber darauf, wenn wir müde und unterzuckert sind. Und irgendwas haben die bei fritz bei der Vermarktung deutlich besser gemacht.

Frankfurt am Main: Um die Sicherheit

Also wenn uns jemand fragt, was wir lieber machen würden – eine ganze Nacht auf dem Kiez verbringen oder einmal durchs Frankfurter Bahnhofsviertel laufen –, wüssten wir unsere Antwort jetzt schon.

Freiburg: Um das Radfahren ohne Steigungen

Freiburg gilt als Fahrradstadt, was wir uns im flachen Norden so gar nicht vorstellen können. Gibts dort nicht überall Steigungen, die es schwer machen, in die Pedale zu treten? Unsereins kapituliert schließlich manchmal schon vor dem Anstieg zwischen Hafen und St. Pauli oder Altona. Oder fahren dort alle nur E-Bike?

Hannover: Um den bekannteren HSV

Wenn in der Sport-Berichterstattung vom HSV die Rede ist, geht es in der Regel um den Hamburger Sportverein. Hannoveraner finden das unfair. Denn in der Landeshauptstadt wird auch der Hannoversche Sportverein, besser bekannt als Hannover 96, mit HSV abgekürzt. Und dabei wurde der sogar eher gegründet. Nämlich 1896, während der Hamburger SV unter seinem aktuellen Namen erst seit 1919 existiert. Aber auf dem Spielfeld geht es ja auch nicht immer fair zu …

Heidelberg: Um die jungen Leute, die auch ohne Eliteuni kommen

Heidelberg ist eine Universitätsstadt mit ausgezeichnetem Ruf. Hier findet ihr nicht nur die älteste Uni Deutschlands, sondern auch eine der besten. Deshalb strömen in jedem Wintersemester viele neue Studenten in die Stadt. Wie viele junge Leute wohl auch ohne ihr Studium kommen würden? In Hamburg ist die Uni, nun ja, eher durchschnittlich – und trotzdem wollen alle hierher.

Kiel: Um das gute Wetter

Wenn der Hamburger sich mal wieder über niedrige Temperaturen, Regen von allen Seiten und Windböen ärgert, guckt er sich einfach die Wettervorhersage für Kiel an und fühlt sich gleich ein bisschen besser.

Köln: Ums alleine in die Kneipe gehen können

Nichts gegen die rheinische Frohnatur, die wir in Hamburg durchaus zu schätzen wissen. Aber an manchen Tagen will mancher einfach mal alleine in Kneipe gehen und schwermütig in sein Getränk starren. Dann ist man froh, wenn man nicht mehr sagen muss als ein knappes "Moin", um den Barkeerper hinter dem Tresen zu begrüßen. In Köln geht das allerdings nicht lange gut, denn schon bald hat man einen geselligen Rheinländer neben sich sitzen, der einem seine halbe Lebensgeschichte erzählt.

Leipzig: Um den nicht kommerziellen Fußballverein

Kritiker bezeichnen den erst 2009 gegründeten Fußballverein RB Leipzig als reinen "Marketingklub", der quasi von der Red Bull GmbH kontrolliert wird. Und auch wenn der Verein mittlerweile beachtliche Erfolge in der Bundesliga erzielt, loben wir uns doch einen FC St. Pauli, der sich weniger durch Kommerzialisierung als durch gesellschaftliches Engagement und Haltung einen Namen macht.

Magdeburg: Um den schöneren Elbstrand

Was wir in Hamburg manchmal vergessen: Die Elbe fließt nicht nur durch unsere Stadt! Weiter im Südosten passiert sie Magdeburg und auch wenn die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt mit Sicherheit viele schöne Spots am Fluss zu bieten hat (die Elbschaukel würden wir nehmen!), kann doch nichts unseren Elbstrand toppen.

Mainz: Um die Ruhe zur Fastnacht

Was in Hamburg am 11.11. um 11.11 Uhr passiert? Dasselbe wie an allen anderen Tagen zu dieser Uhrzeit: nichts Besonderes. Auch solchen Schabernack wie Weiberfastnacht, Rosenmontag und Veilchendienstag machen wir nicht mit. An alle Mainzer Fastnachts- und Faschingsgegner: Ihr seid herzlich willkommen, wenn ihr für diese Zeit ins Exil gehen möchtet. Das Angebot gilt übrigens auch für alle anderen Karnevals-Hochburgen.

München: Um die Kioskdichte

In München nachts durch die Straßen und von Kiosk zu Kiosk zu ziehen? Das ist leider auch außerhalb von Pandemie-Zeiten nicht drin. Solltet ihr das versuchen, seid ihr am Ende des Abends entweder nüchtern oder verdurstet. Denn gemessen an seiner Kioskdichte ist München ungefähr so groß wie Pinneberg. Auch die bayerischen Ladenöffnungszeiten spielen trinkfreudigen Großstädtern nicht gerade in die Hände. Kein Wunder, dass Alkohol-Lieferservices boomen. Aber auch ansonsten kann München im Städtevergleich mit Hamburg nur verlieren: 10 Gründe.

Potsdam: Um die nahen Kanäle

Liebe Potsdamer, wir glauben euch ja, dass der Spreewald ein wunderschönes Ausflugsziel ist. Wir sind aber ganz froh, dass wir in Hamburg nicht so weit fahren müssen, wenn wir aufs Wasser wollen. Außenalster und die vielen Kanäle sind schnell zu erreichen, wenn wir paddeln, Tretboot fahren oder SUP ausprobieren wollen. Aber die Gurken gibts natürlich nur bei euch.

Saarbrücken: Um die Anonymität

Böse Zungen behaupten, in Saarbrücken sei jeder auf irgendeine Art und Weise miteinander verwandt. Das glauben wir zwar nicht, aber die Wahrscheinlichkeit, beim Bummel durch die Stadt Bekannte zu treffen, ist dennoch deutlich höher als in Hamburg. Und manchmal ist es doch ganz schön, in der Anonymität der Großstadt unterzutauchen. Spätestens dann, wenn man zum fünften Mal in einer Stunde stehenbleiben muss, um Smalltalk mit Freunden, Kollegen oder Familie zu führen, obwohl man eigentlich nur "kurz" einkaufen wollte.

Schwerin: Um den öffentlichen Nahverkehr

Mecklenburg-Vorpommern gilt generell als eher spärlich besiedeltes Bundesland. Vor allem die Mitte besteht gefühlt nur aus Seenplatte, Wald und Wiesen. So schön die Natur auch ist, macht sie die Fortbewegung in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht gerade einfacher. Das merkt man allein schon in der Landeshauptstadt Schwerin: vier Straßenbahnlinien und diverse Busse, auf die man sich nachts aber besser nicht verlassen sollte. Da vertrauen wir lieber auf unsere zwei Füße.

Stuttgart: Um die frische Brise

Die Kesselkinder aus Stuttgart sind im Sommer wirklich nicht zu beneiden. Todeshitze und Feinstaubalarm machen die schönste aller Jahreszeit etwas weniger schön. In Hamburg haben wir damit nun wahrlich keine Probleme. Immerhin bläst der Wind uns fast immer eine frische Brise um die Ohren und ist auch bei über 30 Grad unser natürlicher Ventilator. Noch nicht überzeugt? Hier kommen weitere Gründe, die dafür sprechen, warum Hamburg besser ist als Stuttgart.

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