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10 Gründe, warum Hamburg besser ist als Stuttgart

Stuttgart ist jung, hat nette Weinberge und im Sommer ist es deutlich wärmer. Mag alles sein. Warum aber Hamburg die bessere Stadt ist, lest ihr hier: 10 Gründe, warum Stuttgart nur verlieren kann.


Weil die Hitze im Kessel unerträglich ist

Im Sommer schon mal in Stuttgart gewesen? Nicht? Dann belasst es besser dabei. Nicht, weil die Stadt in den warmen Monaten nicht sehenswert wäre – im Kessel wird's dann einfach un-er-träg-lich heiß (Stuttgart ist in jeder Himmelsrichtung von "Bergen" umgeben, die Stadt liegt im so genannten Kessel). Man möchte den ganzen Tag nur mit dem Brotmesser durch die Straßen laufen und sich seinen Weg zum angepeilten Ziel schneiden. Da loben wir uns doch die hanseatische Brise, die aufwendige Hochsteckfrisuren zwar quasi unmöglich macht, im Sommer aber ein wahrer Segen ist!

Wegen der Sache mit dem Feinstaub

Während man in Hamburg gerne vor die Tür geht und erst mal einen tiefen Zug guter, frischer norddeutscher Luft nimmt, ist man in Stuttgart derzeit ganz froh, Mundschutz tragen zu können, ohne dabei gleich unangenehm aufzufallen. Als wäre die warme, stehende Luft nämlich nicht schon schlimm genug, gibt's in Stuttgart dann auch noch Feinstaub. Und davon allerhand. Da überlegt man sich's an besonders schlimmen Tage drei mal, ob man nun wirklich vor die Tür geht – und ob man es wohl schafft, bis zum Supermarkt um die Ecke die Luft anzuhalten. Funfact an dieser Stelle: 51 Prozent des Feinstaubs entsteht durch den Straßenverkehr!

Wegen des ständigen Auf und Ab

"Warum fährt denn dann keiner mit dem Rad", fragt ihr euch gerade? Da kommen wir direkt zum nächsten Problem: Hügel! Stuttgart ist quasi eine einzige Berg- und Talfahrt. Das mag zwar nett aussehen, ist aber in der Praxis mehr als ungünstig – Rad fahren will da nämlich keiner. Wir Hamburger haben es da deutlich besser: Rauf auf den Drahtesel und immer geradeaus Richtung Horizont.

Weil wir die schönere Architektur haben

Stuttgart hat nette Ecken, das wollen wir gar nicht leugnen. Aber im Vergleich zu Eimsi, Eppendorf, Harvestehude und Co. kann die Landeshauptstadt echt einstecken. Gibt schließlich nichts Schöneres, als den schicken, weißen Jugendstil. Dazu kommen noch der Michel, St. Nikolai und St. Katharinen – und haben wir schon die Elphi erwähnt? Außerdem haben wir etwas, wovon die Schwaben nur Träumen können: Klinker!

Wasser, Wasser, Wasser

Gerade unterwegs und Lust, euch für ein paar Minuten ans Wasser zu setzen? In Hamburg ist das kein Problem: Ganz gleich, wo ihr euch gerade befindet – Wasser ist nicht weit entfernt. In Stuttgart sieht das da schon anders aus. Neben dem Neckar, der nicht unbedingt zentral liegt, gibts da nämlich nur zwei Seen im Schlossgarten und den Feuersee. Letzterer ist zwar ausgesprochen schön – lockt im Sommer aber auch dementsprechend viele Menschen an. Da loben wir uns Alster, Elbe und die Kanäle – hier verläuft sich nämlich alles schön.

Weil unsere Rolltreppen funktionieren

Banaler Punkt, werden sich jetzt sicher viele von euch denken. Wer aber in Stuttgart schon mal die Rolltreppe nehmen wollte, um genau zu sein an der Uni Stuttgart, wird uns hier garantiert beipflichten. Die ist nämlich – und keiner weiß, wieso – an 8 von 7 Tagen kaputt. In Hamburg haben wir dergleichen noch nicht beobachtet.

Weil unsere U-Bahnen regelmäßig fahren

Kein Tag, an dem es keine Verspätung gibt im VVS – dem Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart. Und wenn man nicht gerade am Gleis steht und sich fragt, wann wohl die nächste Bahn eintrudelt, sitzt man in besagter Bahn und steckt gerade im Tunnel fest. An dieser Stelle großen Dank an den HVV. Verspätungen gibts hier zwar auch, aber in so großen Abständen, dass wir locker darüber hinweg sehen können.

Keine. Kehrwoche!

Bei uns gibts einfach keine Kehrwoche – Punkt.

Weil unser Volksfest nicht nur ein mal im Jahr stattfindet

Ok, ja. 2020 gibts natürlich gar kein Volksfest – aber wir reden von ganz generell. Im Gegensatz zum Canstatter Wasen, der normalerweise jährlich von Ende September bis Mitte Oktober stattfindet, können wir Hamburger uns gleich dreimal im Jahr auf Buden, Achterbahn und Co. freuen! Weiterer Vorteil: Auf dem DOM ist irgendwie alles super übersichtlich und schnuckelig. Den Canstatter Wasen zu besuchen, grenzt hingegen an Wahnsinn. Vier Millionen Besucher pro Jahr – VIER Millionen!

Was ist eigentlich in Leberkäs' drin?!

Schon mal was von LKW oder Leberkäs' Weckle gehört? Nicht? Quasi das schwäbische Pendant zu unserem Fischbrötchen. Hier handelt es sich – ganz unspektakulär – um ein Brötchen mit einer dicken Scheibe Fleischkäse. Im Süden bei den Schwaben voll der Renner. Wir sind aber unsicher, ob die überhaupt wissen, was sie da essen. Dem Ursprung nach bedeutet Leberkäse nämlich "Reste im Kasten". Wenig appetitlich, wenn ihr uns fragt. Dann doch lieber das gute alte Fischbrötchen – da sieht man in der Regel, was man drauf hat.

Warum Hamburg besser ist als München

Versteht ihr die Loblieber auf München auch nicht? Trifft sich gut. Wir verraten euch, warum Hamburg viel besser ist als München.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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