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Unsplash / Meduana / Lucas Carl
Hamburg

10 Gründe, warum Hamburg besser ist als Köln

Eines müssen wir vorwegnehmen: Wir mögen Köln! Aber wenn man mal ehrlich ist, sind wir sehr froh hier und nicht dort zu wohnen. Wir haben zehn Gründe, warum Hamburg besser ist als die Rheinmetropole.


Rheinischer Dialekt vs. Hochdeutsch 

Do pack ich mer jlatt an der Kopp – eh, was? Ja, so was schnappt man auf, wenn man durch die Rheinmetropole schlendert. Da fühlt man sich glatt, als sei man nicht mehr in der Bundesrepublik sondern in irgendeiner Grenzregion zwischen Friesland und Flandern. Dass das aber schlicht der rheinische Dialekt ist und Urkölner wirklich so sprechen, hat uns hier im hohen Norden keiner erzählt. Da packen wir uns glatt an den Kopf!

Rhein vs. Elbe 

Im Frühling genießen wir auf der Halbinsel Entenwerder die ersten Sonnenstrahlen, im Sommer sitzen wir am Elbstrand und hüpfen vergnügt ins seichte Wasser und im Herbst lassen wir uns die steife Brise um die Nase wehen, wenn wir mit den HADAG-Fähren durch den Hafen schippern – die Elbe ist einfach so vielseitig. Der Rhein ist dagegen nur ein grauer Strom, der Köln in zwei Seiten teilt. Wohnt ihr auf der falschen Seite, auf der Schäl Sick, dürft ihr euch eigentlich gar nicht Kölner nennen. Da können wir froh sein, dass wir an der wunderschönen Elbe wohnen.

Karneval vs. Kiez 

Am 11.11. geht in Köln bekanntlich die fünfte Jahreszeit los. Für alle Kölner, Jecken und Narren beginnt dann die beste Zeit des Jahres, denn man kann sich, ohne seinen sozialen Status zu verlieren, in kuriosen Kostümen in der Öffentlichkeit zeigen und dabei auch noch trinken – egal, zu welcher Uhrzeit. Wir Hamburger brauchen dafür zum Glück keine extra Jahreszeit, sondern haben schlicht den Kiez. Hier macht es keinem was aus, wenn ihr schon um 12 Uhr mittags euer Bierchen trinkt, mal ein leicht seltsames Outfit tragt oder die Gassenhauer in voller Lautstärke mitgrölt. Also ganz klar: Kiez > Karneval!

Kölner Dom vs. Hamburger DOM 

Ja, ja, dieses Wortspiel war abzusehen. Klar, Köln hat mit seinem Dom wichtige deutsche Geschichte zentral zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt stehen. Das gotische Gebäude versetzt uns immer wieder in Faszination, wenn wir mit dem Zug über die Hohenzollernbrücke fahren und die imposanten Türme des Doms sehen. Wenn wir aber mit der U3 bis St. Pauli fahren und die U-Bahn-Treppen hinauflaufen, geraten wir mindestens genauso ins Staunen. Der Duft von gebrannten Mandeln. Das Kreischen der Kids auf dem Breakdance. Das funkelnde Feuerwerk am Nachthimmel. Hach, DOM!

Belgisches Viertel vs. Schanze

Wer in Köln ist und von einer Bar zur nächsten schwanken möchte, der muss auf jeden Fall ins Belgische Viertel. Das Szeneviertel der Stadt prahlt mit schönem Altbau, einladenden Plätzen und zahlreichen Boutiquen, Bars und Restaurants. Kein Wunder, dass alle Studis und Hipster hierherziehen wollen. Am Samstag trifft man sich dann auf ein Gläschen Wein bei Herr Pimock – der Katze unter den Kneipen in Köln. Wir bleiben dann aber doch lieber in unserer Schanze. Hier kennen wir die Läden, die Leute und den Weg, betrunken nach Hause.

Rheinische Frohnatur vs. Hanseatische Gelassenheit 

Die Stereotypen sind wahr: Während wir Hanseaten oft kühl und zurückhaltend sind, sind die Kölner stets in Plapperlaune. Also nichts mit einem gemütlichen Bierchen am Tresen und in den eigenen Gedanken verweilen. Im Nullkommanichts hat sich nämlich ein echter Kölscher Jung neben euch gesetzt und leert mit euch die ein oder andere Kölschstange. Das Kölner Bier schmeckt quasi wie Wasser, daher merkt ihr gar nicht, wie schnell der Köbes – so nennt man hier die Kellner, fragt uns nicht! – euch sieben Biere vor die Nase stellt. Und beim achten, fühlt ihr euch dann doch auch wie eine rheinische Frohnatur und erzählt eurem Gegenüber eure Lebensgeschichte. Nee, also dann freuen wir uns wieder, unser gutes altes Astra ganz nordisch-zurückhaltend in unserer Stammkneipe zu trinken – allein!

Kölsch vs. Astra 

Also, mal ehrlich: Da brauchen wir nichts weiter zu sagen, oder? Wie bereits erwähnt, Kölsch schmeckt wie Wasser und wird in langen, dünnen Reagenzgläsern serviert. Das setzt man einmal an und schon ist es leer. Da loben wir uns doch unser herbes Astra oder das in den Schanzenhöfen gebraute Ratsherrn. Das schmeckt uns!

Kölner Platte vs. Hamburger Altbau 

Schon wenn man mit dem Zug durch Köln fährt, sieht man runtergekommene Häuser, viel Graffiti und lieblos hochgezogene Wohngegenden. Die Wände sind grau, der Putz bröckelt und geputzte Fenster sucht man hier vergeblich. Ob das an dem Schmutz des Ruhrgebiets liegt oder die Kölner einfach kein Auge fürs Schöne haben – wir wissen es nicht. Was wir aber wissen, ist, dass wir die wunderschönen Altbauten und prachtvollen Alstervillen Hamburgs lieben.

Aachener Weiher vs. Alster 

Wenn man sich an heißen Tagen in Köln abkühlen möchte, fährt man an den Aachener Weiher. Die Wiese rund um den künstlich angelegten See ist dann über und über belagert mit grillenden Studenten, Slackline-Akrobaten und laut singenden Jugendgruppen. Da kann es schon mal schwierig werden, einen Platz für seine Picknickdecke zu finden. Wir loben uns dann doch die Alster. Hier verteilt sich die Menschenmenge entlang der ewigen Uferlinie und man kann seine Ruhe genießen. Falls man etwas Action will, fährt man zur Alsterperle oder in den Haynspark, aber einen Platz findet man hier mit großer Sicherheit.

Berge vs. Meer 

Südwestlich von Köln liegt die Eifel. Das Naturschutzgebiet hat wirklich einiges zu bieten: hohe Berge, tiefe Wälder und wilde Tiere. Mit dem Auto ist man in nur einer Stunde da und befindet sich dann mitten in der Natur. Das ist wirklich ein dickes Plus für Köln. Mit der Nord- und Ostsee, die beide von Hamburg in etwas mehr als einer Stunde zu erreichen sind, kann das trotzdem nicht mithalten. Was gibt es Schöneres, als für einen Tag ans Meer zu fahren und sich die salzige Meeresluft um die Nase wehen zu lassen? Richtig, nichts!

Warum Hamburg besser ist als Stuttgart

Eigentlich brauchen wir es euch nicht zu erklären. Aber hier sind vorsichtshalber nochmal Gründe, warum Hamburg besser ist als Stuttgart.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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