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Fähranleger Fischmarkt
@stiftung.marentest
St. Pauli

10 Gründe, warum der Fischmarkt ganz furchtbar ist

Oh nein, der Hamburger Fischmarkt ist aus seiner Corona-Zwangspause zurück. Warum das definitiv kein Grund zur Freude ist und ihr nun an Wochenenden alles rund um die Fischauktionshalle meiden solltet, lest ihr hier.


Die Nähe zum Wasser

Wasser hier, Wasser da: In Hamburg kann man quasi nirgends stehen oder gehen, ohne Wasser in unmittelbarer Nähe zu haben. Direkt am Hamburger Fischmarkt ist es sogar noch viel schlimmer. Nicht nur, das man hier in der ganzen Stadt die beste Aussicht aufs Wasser hat. Nahezu aufdringlich fließt die riesige Elbe mit den darauf schippernden Segelbötchen und Containerschiffen dahin. Und dazu im Hintergrund auch noch diese schrecklich-schönen Hafenkräne.

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Die furchtbar kitschigen Sonnenaufgänge

Und als wäre die ungehinderte Sicht aufs Wasser nicht schon schlimm genug, sieht der Sonnenaufgang von hier aus auch noch besonders kitschig aus. Wie der große gelbe Ball da langsam hinter der Skyline Hamburgs auftaucht und den dunklen Himmel erst in zartes Rosa, kräftiges Orange und schließlich in strahlendes Blau verwandelt. Schrecklich, macht lieber die Augen zu!

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Aale Dieter und Co. schreien euch dauernd ins Ohr

Ist der Schock vom zum Greifen nahen Wasser und des pittoresken Sonnenaufgang erstmal überwunden, kommt auch schon der nächste Dämpfer: Andauernd schreit euch hier jemand ins Ohr und preist seine Waren an! Ob das nun Hamburgs Urgestein und Kult-Verkäufer Aale Dieter oder einer der anderen Konsorten ist, spielt eigentlich keine Rolle. Fakt ist: Es ist laut. Und wir sind schließlich hier, um unsere Ruhe zu haben!

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Viel zu viele unterschiedliche Menschen

Schlimm ist ja auch, dass hier so ein buntes Treiben herrscht: Jung und alt, dick und dünn, Frauen und Männer, Einheimische und Touristen. Grässlich einfach, dass hier jeder, ungeachtet seiner Religion oder Herkunft, entspannt einkauft und den Morgen genießt. Ein Einheitsbrei aus Menschen, die alle die gleiche Auffassung und Meinung teilen, wäre da doch hundertfach besser.

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Und dann verkaufen die hier nicht mal nur Fisch

Doch über all diese Furchtbarkeiten könnten wir hinwegsehen, wäre da nicht die Tatsache, dass auf dem Fischmarkt nicht nur Fisch verkauft wird. Wieso darf sich dieser Markt "Fischmarkt" nennen, wenn dann auch noch allerhand Obst und Gemüse, Souvenirs und sogar Kleidung verkauft wird – zu absolut fairen Preisen?! Eine Frechheit, wenn ihr uns fragt!

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Vergesst den Absacker, geht lieber ins Bett

Nach einer durchzechten Partynacht den weiten Weg vom Kiez zum Fischmarkt auf sich nehmen und das nur für einen Absacker und oder ein frisches Fischbrötchen mit ordentlich Zwiebeln? Und dann auch noch Gefahr laufen, diesen schlimm-kitschigen Sonnenaufgang, von dem wir weiter oben sprachen, zu Gesicht bekommen? Nee nee, nicht mit uns! Da schwanken wir lieber zur nächsten U-Bahn-Haltestelle, torkeln nach Hause und machen das Rollo runter.

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Manchmal wird hier auch getanzt!

Dass die Besucher des Hamburger Fischmarkts nur vor der Fischauktionshalle ihren Spaß haben, reicht wohl nicht. Stattdessen werden drinnen auch noch diverse Leckereien angeboten, Sitzmöglichkeiten gibts dazu auch noch. Und wenn ihr bei eurem Besuch besonders Pech habt, spielt gerade eine Band Livemusik. Ganz verrückte Gäste springen dann plötzlich auf und legen eine flotte Sohle hin. Wir gehen zum Lachen lieber in den Keller.

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Muss der auch noch ins Fernsehen?

Na dann bleibt man einfach zu Hause, denkt ihr jetzt? Ha, da können wir nur müde lachen. Dem Fischmarkt kann man nämlich nicht mal in den eigenen vier Wänden entkommen. Aus welchem Grund auch immer finden Regisseure den Fischmarkt richtig super. Und so kommt es immer wieder vor, dass man das markante Kopfsteinpflaster samt unverkennbarer Fischauktionshalle in der Röhre entdeckt. Recht häufig bei Notruf Hafenkante und hin und wieder auch in richtigen Spielfilmen wie "Taxi" mit Game of Thrones-Star Peter Dinklage.

Taxi
kiekmo

Wer will schon in aller Früh mit Fremden schnacken?

Ihr habt vom Brüllen der Marktschreier keinen Hörsturz bekommen? Euer Pech! Dann kann es nämlich vorkommen, dass der ein oder andere Standbesitzer euch in ein kleinen Plausch verwickelt; euch mit viel Leidenschaft und Herzblut erzählt, wo seine Ware herkommt, in wievielter Generation er nun schon den Stand betreibt und dass auch seine Enkelkinder es kaum erwarten können, einmal ins Familienunternehmen einzusteigen. Wenns richtig schlecht läuft, bekommt ihr sogar noch eine Kleinigkeit aufs Haus. Nichts wie weg hier!

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Und wir haben das Pech, hier zu wohnen

Da beneidet man doch fast die Touristen, die hier jedes Wochenende in Scharen aus den Bussen strömen, um diesen angeblich ach so schönen und einzigartigen Fischmarkt zu besuchen. Am liebsten würden wir nach dem Besuch am Hafen auch direkt in ein Auto steigen, dem Fischmarkt mit seinen kultigen Verkäufern, all den frischen Waren und den zahlreichen Erinnerungen, die wir hier nach langen Nächten gesammelt haben, den Rücken kehren – und uns auf gar keinen Fall und nie wieder mit einem leckeren Fischbrötchen direkt an die Hafenkante setzen und der Sonne zusehen, wie sie hinter der Skyline auftaucht. Was für ein Pech wir doch haben, in dieser tollen Stadt zu wohnen.

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Es geht noch furchtbarer!

Nicht nur der Fischmarkt ist keinen Besuch wert: Wir verraten euch, warum auch die Reeperbahn ganz furchtbar ist. Und warum selbst Hamburg ganz furchtbar ist.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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