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Herbst, Wald, Blätter
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Hamburg

10 Typen, denen ihr im Hamburger Herbst begegnet

Hurra, hurra, der Herbst ist da! Während man im Sommer nur nach der Sonne sucht, hat man jetzt wieder Augen für die Menschen in seinem Umfeld. Hier kommen zehn Typen, denen ihr im Herbst begegnet.


Die mit Friesennerz

Man erkennt sie schon von Weitem und weiß: Das können nur echte Hanseaten sein! Die Rede ist natürlich von Hamburgern im Friesennerz. Nur in unserer geliebten Stadt kann eine knallgelbe Regenjacke zum Must-have schlechthin werden. Und wenn ihr einmal in einen richtigen Hamburger Schauer gekommen seid, wisst ihr: ohne wasserdichte Jacke – ohne mich!

Sachsenwald
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Die, die trotz niedrigen Temperaturen ihre Knöchel zeigen wollen

Klar, nackte Haut zwischen Jeans und Sneakern sieht gut aus und am liebsten würden wir das ganze Jahr so rumlaufen. Doch während die meisten Hamburger, sobald das Thermometer unter die 10-Grad-Marke fällt, vernünftige Socken anziehen, gibt es einige Experten, die scheinbar lieber frieren, als das Stück nackter Haut zu entbehren. Was wir davon halten? Nun ja, es gibt genug stylische, coole und bunte Socken, die mindestens genauso schick aussehen wie hautfarbener Knöchel …

Herbst, Blätter
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Die, die nicht wahrhaben wollen, dass der Sommer vorbei ist

Da geht doch noch mehr! Man selbst ist schon in dicke Winterjacke und Schal gemummelt und kann sich kaum noch an wärmere Tage erinnern, da kommt einem ein Dude im Shirt entgegen – mit kurzen Ärmeln! Oft sind sie mit Mütze, Schal und dicken Winterboots bekleidet, also ganz wetterkonform, jedoch ohne Jacke. Ob sie an den Armen keine Kälte empfinden, die Jacke zu Hause vergessen haben oder lediglich cool rüberkommen wollen? Wir wissen es nicht!

Herbst, Park
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Die, die mit dem Regenschirm kämpfen

Der Herbst in Hamburg kann nass, kalt und stürmisch werden. Als echte Hanseaten wisst ihr das natürlich. Und ihr wisst, dass man ab September nicht mehr ohne Regenschirm das Haus verlassen sollte, denn ein plötzlicher Schauer kann auch an den sonnigsten Tagen überraschen. Witzig wird's, wenn man irgendwo im Trockenen sitzt und überforderte Touris und Neu-Hamburger mit ihren Schirmen kämpfen sieht. Eine Windböe hier, ein plötzlicher Guss da – so kann der Knirps schon mal zum Endgegner werden.

Unsplash / J W

Die, die morgens ihre Wetter-App nicht gecheckt haben

Das ist uns wohl allen schon passiert: Morgens bei strahlendem Sonnenschein aus dem Haus – in Jeansjacke natürlich – und kaum zehn Minuten auf dem Fahrrad, da färbst sich der Himmel dunkelgrau und eine Regenwand sondergleichen tut sich auf. So schnell ist der perfekte Herbstlook zerstört und man kommt durchnässt und wie ein begossener Pudel im Büro an. Leider ist das kein Fehler, aus dem man direkt lernt – das passiert selbst alteingesessenen Hamburgern noch hin und wieder. Unser Tipp: Wechselsachen im Büro lagern!

Regenschirm, Regen, Sturm, Herbst
Unsplash / Atilla Bingöl

Und die, die einfach perfekt ausgerüstet sind

Und ja, dann gibts natürlich die, die scheinbar mit dem Wettergott in direktem Kontakt stehen und nie, wirklich NIE falsch gekleidet sind. Im Frühling haben sie den perfekten Zwiebellook, im Sommer begegnet ihr ihnen scheinbar immer braun gebrannt und im schönsten Sommeroutfit und im Herbst radeln sie mit Gummistiefeln, Regenhose und -jacke, Rucksackregenschutz, Warnweste, Blinklicht, Helm, und und und durch jedes Wetter. Da wollen wir uns eine Scheibe von abschneiden!

Regen, Sturm, Fahrrad
Unsplash / Juan Rojas

Die, die im Wald kitschige Herbstfotos machen

Ok, Hand aufs Herz, wir sind alle schon mal in den Wald gefahren, nur um wunderschöne herbstliche Fotos von uns zu knipsen. Hier im Busch posen, da das Laub in die Luft werfen und immer ganz verträumt den Waldboden betrachten – soooo romantisch und perfekt für den herbstlichen Instagram-Feed. Aber auch wenn ihr nicht fürs Foto-Shooting in den Wald fahren wollt, lohnt es sich dennoch, um die wunderbare Farbenpracht zu erkunden.

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Die, die uns rechtzeitig in Weihnachtsstimmung bringen

Wie sieht's bei euch aus: Spekulatius, sobald die erste Packung im September in den Supermarktregalen liegt oder kommen Schoko-Nikolaus, Marzipankartoffeln und Lebkuchen frühestens am ersten Advent ins Haus? Egal, zu welcher Sorte ihr gehört, jeder hat diesen einen Freund, der sich schon Ende August auf Weihnachten freut und es kaum erwarten kann, Wham! und Last Christmas auszupacken. Also, bei uns geht die Vorfreude auch so langsam los!

Unsplash / American HEritage Chocolate

Die, die bis März nicht mehr das Haus verlassen

Wir haben wahrscheinlich alle Freunde und Familienmitglieder dieser Sorte: die Winter-Hasser! Klar, es ist kalt, stürmisch und nass, aber Winternächte können doch auch wunderschön sein! Trotzdem gibt's immer die, die ab Oktober bei jeglichen Outdoor-Aktivitäten absagen. Spazieren an der Alster? Zu kalt! Glühwein auf dem Kiez? Zu dunkel! Besuch am Hafen? Zu stürmisch und windig! Ok, dann treffen wir die Leute halt erst im März wieder.

Bett, Lesen, Zuhause
Unsplash / David Lezcano

Und die, die bis März eine rote Nase haben

Und dann gibt's natürlich noch die Freunde, die, obwohl sie den Winter und die Kälte hassen, mit uns rauskommen. Da fühlen wir uns dann nach fünf Minuten in der Kälte, als wären wir mit Rudolph the red nosed reindeer unterwegs. Sobald wir irgendwo einkehren, müssen sich diese Freunde erstmal 17 Lagen Jacken, Pullis und Schals ausziehen und können für die nächsten 45 Minuten ihre eingefrorenen Hände nicht bewegen. Aber mit einer heißen Tasse Tee bei einer Tea Time in Hamburg, sind die kalten Finger schnell wieder warm.

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Unterwegs an der Alster?

Wir verraten euch, welche Typen ihr an der Alster trefft.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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