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Hamburger Schauspieler Kostja Ullmann
Nils Schwarz
Hamburg

Diese 10 bekannten Schauspieler nennen Hamburg ihr Zuhause

Hamburg ist eine offene, bunte und kreative Stadt. Da ist es nicht verwunderlich, dass auch viele Schauspieler sie ihr Zuhause nennen. Welchen Filmstars ihr in Hamburgs Straßen über den Weg laufen könntet, lest ihr hier.


Von Buenos Aires nach Hamburg: Sky du Mont

Wisst ihr noch, wie Sky du Mont als Schurke Santa Maria in "Der Schuh des Manitu" den Song aus der Superperforator-Werbung singt? Ein Klassiker! Das war 2001. Der mittlerweile über 70-Jährige wohnt seit der Trennung von seiner Ehefrau Mirja in einer Eigentumswohnung in Nienstedten. Geboren ist der Schauspieler und Synchronsprecher mit der markanten Stimme übrigens als Cayetano Neven du Mont in Buenos Aires.

Drehpause in Nienstedten: Til Schweiger

Schauspieler und Regisseur Til Schweiger scheint immer an irgendeinem Filmprojekt zu arbeiten, entsprechend viel ist er unterwegs. Wenn er doch mal eine Pause einlegt, tut er das in seinem Haus in den Elbvororten. Auch seine Töchter gehen hier ein und aus. Gut möglich, dass ihr ihn hier mal beim Gassigehen mit seinen Hunden sichtet.

Hamburgs bekannteste Kommissarin: Hannelore Hoger

Für viele ist sie wahrscheinlich mehr Bella Block als Hannelore Hoger. Über 25 Jahre hat sie die Rolle der Hamburger Hauptkommissarin in der gleichnamigen ZDF-Reihe verkörpert. Sie ist in Hamburg geboren, studierte an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater und hat viel Liebe für ihre Heimatstadt. Dem Magazin "Hamburg schnackt!" sagte sie im Interview einmal: "Ich liebe diese Stadt, es ist meine Heimatstadt, die schönste Stadt von Deutschland, mindestens. Die Elbe und die Alster sind wie eine Umarmung: Das Flüsslein, die Alster, ist die Dame. Der Fluss, die Elbe, ist der Mann. Das sind meine Lieblingsorte, vor allem die Elbe."

Nur der HSV: Kostja Ullmann

Der sympathische Schauspieler Kostja Ullmann ist in Hamburg geboren und bezeichnet sich selbst als Hamburger Jung. Er ist überzeugter HSV-Fan und engagiert sich als Pate im Rahmen der Stiftung "Hamburger Weg“ für den sportlichen Nachwuchs. Der Zeitschrift Gala sagte er 2018 in einem Interview, dass er sich nicht vorstellen könne, Hamburg zu verlassen: "Wenn ich mal weggehen sollte, dann nur ins Ausland – oder irgendwohin, wo es wärmer ist und ich den HSV ohne Zeitverzögerung gucken kann." Gerade hat der Schauspieler mit Julia Jentsch den Spielfilm "Das weiße Schweigen" abgedreht. Der Film beruht auf waren Begebenheiten und erzählt die Geschichte des sogenannten Todespflegers Niels Högel.

Künstler-Atelier in Blankenese: Otto Waalkes

Wer kreativ sein will, braucht ein inspirierendes Zuhause. Vielleicht hat Kult-Komiker Otto Waalkes deswegen die Elbburg in Blankenese zu seinem Ankerplatz auserkoren. Seit vielen Jahren schon wohnt er in der weißen Villa mit Türmchen an den prächtigen Süllberg-Terrassen. Im Dachgeschoss befindet sich sein Atelier, in dem er seine bekannten Ottifanten-Gemälde anfertigt. Aktuell ist er als "Catweazle" im Kino zu sehen. 

Star aus "Dark": Karoline Eichhorn

Ihren großen Durchbruch erlebte Karoline Eichhorn im Thriller "Der Sandmann" mit Götz George. Vielen kennen sie aber sicher auch als Polizistin Charlotte Doppler aus der Netflix-Serie "Dark". Die Schauspielern wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Adolf-Grimme-Preis und der Goldene Löwe für ihre Rolle in "Gegen Ende der Nacht". Mit ihrem Mann Schriftsteller Arne Nielsen und ihrem Kind lebt sie in Hamburg. 

Hamburger Deern: Eva Habermann

Eva Habermann verbinden wir vor allem mit diversen Rosamunde-Pilcher-Produktionen, die Hamburger Schauspielerin hat aber auch im Tatort und in einigen Kinofilmen mitgespielt, zum Beispiel im Beziehungsdrama "Der alte Affe Angst" mit Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Zuletzt machte sie von sich reden, weil sie öffentlich von ihren Alkoholproblemen und ihrer Therapie berichtete. Mutig!

Engagierter Wahl-Hamburger: Peter Lohmeyer

Schauspieler Peter Lohmeyer wurde durch "Das Wunder von Bern" einem breiten Publikum bekannt. Dabei hätte der Wahl-Hamburger fast eine Fußball-Karriere eingeschlagen, dann ist es aber doch die Schauspielerei geworden. Er ist eingefleischter Fan von Schalke 04, unterstützt aber auch den Hamburger Traditionsverein Altona 93. Zudem engagiert sich der Schauspieler viel, etwa als Botschafter der Initiative "Respekt! Kein Platz für Rassismus", als Unterstützer der SOS-Kinderdörfer und der Aktion "Mein Herz schlägt für Altona", die lokalen Gastro-Betrieben, Läden und Kulturstätten durch die Corona-Krise hilft. 

Schauspieler und Sportler: Stephan Luca

Er hat in zahlreichen Fernsehfilmen und Serien mitgespielt, in Hamburg fällt er aber auch durch seine sportlichen Leistungen auf. Stephan Luca war zweimal beim Triathlon, einmal beim Marathon und 2017 bei der Extreme Sailing Series Hamburg dabei. Im selben Jahr nahm er auch erstmals am Iron Man teil – und sammelte dabei für jeden geschafften Meter 1 Euro Spenden für Viva con Aqua. Aber auch fernab von Sport-Events joggt er gern um die Alster. "Wenn ich früh morgens um die Alster laufe, spüre ich, dass ich zu Hause bin", verrät er dem Magazin Hansestyle.

Kreative Exil-Hamburgerin: Marie Bäumer

Okay zugegeben, Marie Bäumer lebt heute nicht mehr in Hamburg, sondern in der Provence und hilft mit ihrem Atelier Escapade Menschen dabei, ihre innere Kraft zu finden, um ihre Träume zu verwirklichen. Aber die hübsche Schauspielerin fühlt sich in der Hansestadt immer noch sehr zu Hause und ist oft zu Besuch. Kein Wunder: Sie ist im Westen Hamburgs aufgewachsen und studierte an der Schule für Schauspiel sowie an der Hochschule für Theater und Musik. Viel Aufsehen erregte sie mit dem Film "3 Tage in Quiberon", in dem sie Romy Schneider verkörperte. Was sie am meisten vermisst, wenn sie nicht in Hamburg ist? Franzbrötchen, Pumpernickel und — Nieselregen. 

Drehorte in Hamburg

Großes Kino: Sogar Hollywood-Produktionen diente die Hansestadt schon als Kulisse. Diese Drehorte in Hamburg könnt ihr besuchen.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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