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Eve Champagne Reeperbahn Kieztour
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St. Pauli

Promis, die auf St. Pauli wohnen

Nicht nur wir Normalos lieben Hamburgs Szeneviertel St. Pauli, sondern auch einige Stars und Sternchen. Wer zwischen Bernhard-Nocht-Straße, Millerntor und Planten un Blomen wohnt, lest ihr bei kiekmo. 


Olivia Jones

Die wohl berühmteste Bewohnerin von St. Pauli: Olivia Jones. Die Dragqueen hat nicht nur eine Karaoke-Bar, einen Show-Club mit Travestie- und Comedy-Acts, einen Burlesque-Club und einen Menstrip-Club, sondern auch ihre eigenen vier Wände auf St. Pauli. Die 51-Jährige lebt und arbeitet seit fast 30 Jahren in der Hansestadt, hatte ihren ersten Job im Schmidt Theater auf der Reeperbahn und hat den Kiez seit dem nicht verlassen. "Sie hat keine Villa in Irgendwo und greift dann hier nur ab, sondern sie lebt hier und hilft den Menschen, die hier leben. Das finde ich richtig gut", erzählt Reeperbahn-Quartiersmanagerin Julia Staron im Interview mit der Abendzeitung München.

Disarstar

"Ey ich bin’n Junge aus der Großstadt, Sankt Pauli wohnhaft." Der Newcomer Distarstar stürmt gerade deutschlandweit die Charts, fühlt sich aber auf St. Pauli zuhause. Sein Lied "Tor zur Welt" hat er dem Stadtteil gewidmet. Darin rappt er über Reeperbahn, Schulterblatt und Schanzenpark, über Paulis Internationalität, das gesellschaftliche Ungleichgewicht und seinen Lokalpatriotismus. Der 27-Jährige hat seine Kindheit und Jugend im Nordwesten Hamburgs verbracht, bevor er mit 15 zunächst in eine Notunterkunft kam und schließlich mit 18 seine erste eigene Wohnung auf St. Pauli bezog – in der er heute noch wohnt.

Eve Champagne 

Auch Eve Champagne arbeitet nicht nur, sondern wohnt auch auf St. Pauli. Die Queen of Burlesque ist seit 2012 Mitglied der Olivia Jones Familie und ist nicht vom Kiez wegzudenken. Gelernt hat die 38-Jährige den Beruf der Hotel- und Restaurantfachfrau, aber auf der Bühne hat sie ihre wahre Berufung gefunden. Dort schlüpft sie in diverse Rollen, vom 50er-Jahre-Pinup bis zur betrunkenen Matrosin. Der Kiez ist ihr Zuhause und ihre Bühne, nicht umsonst nennt sie sich selbst die ungekrönte Königin von St. Pauli. Lange Zeit hat Veuve Noire, die Olivia Jones Familienbotschafterin, gemeinsam mit Eve Champagne in einer WG gelebt. Oft haben Gast-Künstler der Bars und Clubs in ihrem Gästezimmer übernachtet! Zu Beginn der Pandemie hat sie gemeinsam mit dem Elbschlosskeller für den Verein #werwennnichtwir engagiert und sich für Bedürftigenversorgung eingesetzt. Wie gut sie das Viertel kennt, beweist sie auf Kieztouren, die sie leitet.

Bosse

Die Annenstraße liegt zentral zwischen Millerntor und Kiez, ist aber dennoch ruhig, mit schönen Altbauten und der Möwe Sturzflug am Ende der Straße – ein traumhafter Wohnort also. Der Hamburger Sänger Bosse hatte das Privileg genau dort zu wohnen. Ja, HATTE! Der gebürtige Braunschweiger hat vor einigen Jahren Pauli den Rücken gekehrt und ist nach Blankenese gezogen. Mit Kind sei das Leben am Stadtrand entspannter, außerdem möge er das fast ländliche Leben dort. Ganz hat er dem wilden, bunten Stadtteil aber nicht den Rücken gekehrt. Sein Büro und viele seiner Freunde seien immer noch dort, daher kommt er regelmäßig nach St. Pauli. Alles andere würde uns auch wundern!

Johannes Oerding

Mit 17 kam er das erste Mal in die Hansestadt und hat sich gleich verliebt. Er liebt die Außenalster, die Diversität der Viertel, und ganz besonders seinen Stadtteil: St. Pauli. Er wohnt direkt auf der Grenze zur Schanze. Besonders mag er, dass Hamburg so weltoffen, liberal und bunt ist. Dazu kommt noch Paulis musikalische, alternative und kreative Seite, was diesen Ort für den Sänger zum perfekten Zuhause macht. Da ist es fast klar, dass er auch großer FC St. Pauli ist und so oft es geht – und gerade keine Pandemie herrscht – ins Stadion am Millerntor geht.

Noch mehr Fakten über den Stadtteil

Na, wisst ihr eigentlich, woher der Kiez seinen Namen hat? Wir verraten euch, warum St. Pauli eigentlich St. Pauli heißt.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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