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Unsplash / Erwan Hesry
Hamburg

Jahresrückblick: So abenteuerlich war 2021

Svea Abraham
Svea Abraham

Das Jahr 2021 neigt sich dem Ende zu – darüber sind die einen froh, die anderen eher wehmütig. kiekmo schaut auf abenteuerliche zwölf Monate in Hamburg zurück.

Lockdown über ein halbes Jahr

Eigentlich wollen wir gar nicht mehr daran zurückdenken: Von Dezember 2020 bis Ende Mai 2021 musste sich die Stadt Hamburg in den Corona-Lockdown begeben. Das bedeutete: Ausgangssperren, geschlossene Gastronomie und Einzelhandel sowie das Runterfahren des gesamten öffentlichen Lebens. Und mal ehrlich – darunter haben wir alle ganz schön gelitten. Wie gut, dass wir trotzdem das Beste aus der Situation machen konnten. Unser Lieblingsessen gabs to go aus dem Restaurant um die Ecke, es wurden diverse Spielenachmittage (um neun mussten ja alle zu Hause sein!) veranstaltet und spaziert wurde kilometerweit. Was war das für eine turbulente Zeit!

Außengastronomie und Einzelhandel dürfen öffnen

Sechs Monate haben wir gefiebert, gebangt und Ende Mai 2021 war es dann endlich so weit: Die Gastronomie durfte ihre Außenbereiche öffnen und auch der Einzelhandel begrüßte wieder zahlende Kunden. Was man zu dieser Zeit in der Stadt am meisten gesehen hat? Bibbernde Gäste umschlungen von dicken Decken, die freudig strahlend auf Bierbänken Platz nahmen und ihr Bier schlürften, als wäre es das allererste ihres Lebens. Und genau so hat es sich auch angefühlt. Wie wunderbar das gewesen ist!

Kultur nimmt Fahrt auf: Fast ein Festival

Was haben wir 2020 und 2021 am meisten vermisst? Das Tanzen natürlich! Wie gut, dass im letzten Sommer die Veranstaltungsreihe "Fast ein Festival" stattfinden konnte. So lud uns das MS Dockville endlich wieder zum Tanzen ein. Aufgeteilt wurde die Kulturveranstaltung am Reiherstieg auf mehrere Wochenenden – dabei rockten Künstler wie Alli Neumann, MAJAN oder Nura die Bühne. Und das war nur ein Part von vielen (über 1.000!) wundervollen Veranstaltungen, die uns im Rahmen des Hamburger Kultursommers die warmen Tage versüßten.

Aufstieg in die Bundesliga: HSV Handball

Am 22. Juni war es für die Handballer vom HSV so weit: Nach dem vorletzten Ligaspiel gegen den ASV Hamm-Westphalen stand der Aufstieg in die Erste Bundesliga fest. Nach einem spannenden Kampf konnten die Jungs von Toto Jansen einen 32:28 Sieg nach Hause holen und sicherten sich somit die Führung der Tabelle. Wir wünschen der Mannschaft alles Gute nachträglich und freuen uns auf die restliche Saison – hier stehen die Handballer zurzeit auf Platz 10.

Endlich wieder DOM!

Müssen wir noch mehr sagen? Viermal musste der Hamburger DOM aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Im Sommer 2021 war er dann endlich wieder am Start – unter allen nötigen Hygienemaßnahmen, versteht sich. Wild wurde es aber trotzdem und die gebrannten Mandeln haben immer noch genauso köstlich geschmeckt!

Alexander Zverev gewinnt Gold

Der 24-jährige Tennisspieler Alexander Zverev gewann im Sommer 2021 die Goldmedaille im Herren-Einzel – und das als erster deutscher Tennisprofi! Der Sieg ist dabei auch der größte Erfolg Zverevs. Außerdem ist der Ausnahmesportler Weltranglistendritter, hat zwei Masters-Titel und die ATP Finals gewonnen. Der gebürtige Hamburger wurde vor Kurzem erst von einer Jury aus Sportjournalisten zum Sportler des Jahres gewählt, als erster Tennisspieler seit 30 Jahren.

Fridays for Future demonstriert weiter

Regelmäßig ziehen Teilnehmende der Bewegung Fridays for Future durch die Hamburger Straßen. So auch wieder im Jahr 2021. Eine der größten Demonstrationen fand unter den vorausgesetzten Corona-Bedingungen nur ein paar Tage vor der Bundestagswahl statt. Unterstützt wurden die fast ausschließlich jungen Demonstrierenden dabei auch von prominenten Musikerinnen und Musikern wie Zoe Wees, Jan Delay, AnnenMayKantereit und Enno Bunger.

Olaf Scholz ist neuer Bundeskanzler

Am 09. Dezember 2021 legte Olaf Scholz, ehemaliger Erster Bürgermeister der Hansestadt, den Eid zum Bundeskanzleramt ab. Mit 395 Stimmen wählte der Bundestag den 63-Jährigen zum Nachfolger von Angela Merkel.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.