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Hamburger Hafen im Winter
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Hamburg

5 Fragen, die sich Hamburger im Winter stellen

Der Hamburger Winter ist meistens vor allem eines: schmuddelig. Jahr für Jahr gehen uns deswegen immer die gleichen Fragen durch den Kopf. Euch auch?


Wo sind eigentlich die Alsterschwäne?

Auch im Winter eignen sich Binnen- und Außenalster wunderbar für einen Spaziergang oder eine Jogging-Tour. Aber irgendetwas fehlt doch… etwas, das sonst immer da ist. Richtig, die Alsterschwäne! Da unsere gefiederten Freunde ihre Alster gern eisfrei haben, ziehen sie in der kalten Jahreszeit in ihr Winterquartier in Eppendorf. Dazu wird ein Teil des Mühlenteichs den ganzen Winter mithilfe einer Unterwasserpumpe eisfrei gehalten. Je nach Wetter kehren die rund 120 Schwäne im März oder April auf die Alster zurück.

Kann man in Hamburg rodeln?

Jepp. Das geht! Zugegeben die steilen Hügel sind hier etwas rar. Eine Möglichkeit sind aber zum Beispiel die Harburger Berge. Der Reiherberg etwa (immerhin rund 250 Meter hoch) führt in einer langen Linkskurve abwärts. Auch am Elbhang von der Elbchaussee bis runter zur Elbe findet ihr ein paar steile Abfahrten. Die Piste vom Doktorberg in Bergedorf ist mit einem Kilometer sogar recht lang. Für kleine Rodler eignet sich zum Beispiel der Rodelberg im Eppendorfer Park.

Zählt Schneeregen schon als Schnee?

Das geht euch häufig durch den Kopf, wenn ihr mit Freunden sprecht, die im Süden Deutschlands wohnen. Denn irgendwann kommt das Gespräch zwangsläufig aufs Wetter: "Wir mussten heute morgen Schnee schippen. Hats bei euch auch schon geschneit?". Und ihr so: "Eehm. Ja. Nein. Ich mein Jein!" Denn während etwa in Bayern dicke Flocken vom Himmel fallen und für echtes Winterflair sorgen, kommt bei uns diese Mischung aus Schnee und Regen runter. Das Resultat: dreckige Matschepampe auf Straßen und Wegen. Schneeballschlacht, Schneemann bauen, Schneeengel machen – hach, schön wärs!

Apropos Schnee: Wann war die Alster zuletzt zugefroren?

Nicht um die Alster, sondern auf der Alster spazieren – was für ein verrücktes und schönes Gefühl! Das letzte Mal war das Eis 2012 dick genug, um darauf zu gehen. 2012 wurde auch das erste Mal seit 1997 wieder das Alstereisvergnügen gefeiert – mit Buden, an denen Leckereien und Getränke verkauft wurden. Viele von euch werden sich bestimmt auch noch gut an den kalten und schneereichen Winter im Jahr 2010 erinnern. Dieser sorgte nicht nur dafür, dass die Alster zufror, sondern bescherte uns auch die letzte Weiße Weihnacht. Das ist genau zehn Jahre her – da wäre es doch mal wieder Zeit für ein bisschen Schnee an den Feiertagen, oder Petrus?

Bekommen Möwen eigentlich kalte Füße?

Möwen scheint es nichts auszumachen, auf eisigen Oberflächen zu stehen. Frieren die kleinen Füße nicht fest? Nein! Denn bei Vögeln verteilt sich die Wärme anders als bei uns. Während der Oberkörper bis zu muckelige 40 Grad warm ist, sinkt die Temperatur zu den Füßen hin auf unter 1 Grad ab. Ergo sind die Füße der Möwen immer kalt. Sie frieren nicht und können auch nicht festfrieren. Den umgekehrten Fall kennen alle, die schon mal mit ihrer warmen, nassen Zunge an einem eiskalten Flutschfinger oder Capri hängen geblieben sind. Autsch.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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