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verschiedene Alltags- und OP-Masken
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Hamburg

Corona machts möglich: 10 Dinge, die auf einmal ganz normal sind

Die Pandemie hat unser Leben ordentlich aus den Fugen gebracht – und uns mit ganz neuen Situationen konfrontiert. Hier kommen zehn Dinge, die vorher eher die Ausnahme waren und jetzt die Regel sind.


Wir treffen uns mit unseren Lieben, um spazieren zu gehen

Wisst ihr noch damals, als wir uns mit unseren Lieblingsmenschen getroffen haben, um in geselliger Runde zu grillen? Oder um abends in einer Bar was trinken zu gehen? Oder um den runden Geburtstag groß zu feiern? Aaach die guten alten Zeiten... mittlerweile sind wir ja schon irritiert, wenn wir in alten Aufnahmen oder Filmen mehr als fünf Menschen auf einem Haufen sehen. Das geht doch nicht! Auseinander! 1,5 Meter Abstand!!! Nun ja. Stattdessen treffen wir uns jetzt zum Spazierengehen. Wir spazieren so viel, dass sich schon so eine Art Spazier-Überdruss einstellt. Spazier-Überdruss – so eine Wortneuschöpfung kann auch nur das Virus, dessen Name nicht genannt werden darf, hervorbringen.

Spaziergang
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Wir schneiden unsere Haare in Eigenregie

Hättet ihr je gedacht, dass ihr den Friseursalon eures Vertrauens mal so schmerzlich vermissen würdet? Das vermaledeite Virus hat uns gezeigt, wie sehr wir diese tollen Menschen brauchen, die auf unseren Köpfen für ein gewisses Maß an Ordnung und Ästhetik sorgen. Aber was nützt es – dann müssen wir eben selbst ran. Das klappt mal besser, mal schlechter. Gesegnet sind die, die eine Haarschneidemaschine zu Hause haben.

Haarhaufen
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Wir trinken zu Hause Bier – allein

"Ich trau's mich ja kaum zu sagen, aber ich trinke gerade ein Bier. Zu Hause. Allein." Was vorher einigermaßen verpönt war, ist jetzt das neue Normal. Wenn wir zum drölften Zoom-Meeting vorm Laptop sitzen, können wir uns wenigstens noch der Illusion von Geselligkeit hingeben und einander virtuell zuprosten. Aber sobald wir den Rechner zuklappen, sind wir wieder allein mit uns – und unserem Bier. In diesem Sinne: Prost!

Ratsherrn Bier auf Tisch
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Wir entdecken unsere Koch- und Backkünste

Nicht alles geht den Bach runter. Die Krise hat ja auch einige gute Dinge hervorgebracht. So haben wir jetzt endlich mal Zeit, die aufwendigen Rezepte zu kochen, die schon seit Monaten auf unserer To-do-Liste stehen. Mit frischem Obst und Gemüse, Eiern, Fleisch und Fisch vom Wochenmarkt kommen wir uns hinterm Herd so richtig Profikoch-mäßig vor. Fehlt nur noch die Schürze und die Kochmütze. Das Beste: der Stolz, wenn das dekadente Drei-Gänge-Menü, der selbstgebackene Hefezopf oder die selbsteingekochte Marmelade auf dem Tisch steht und auch noch schmeckt! Dass die Küche danach aussieht, als hätte eine Bombe eingeschlagen – geschenkt.

Gedeckter Tisch zum Abendessen
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Wir stehen Schlange, um einzukaufen

Wie ein Türsteher von Hamburgs angesagtestem Club winkt der Sicherheitsmensch die Wartenden in den Laden oder bedeutet ihnen, stehen zu bleiben. Würde uns nicht wundern, wenn er uns gleich kritisch von oben bis unten mustert und uns dann mit der Begründung "Mit den Schuhen kommst du hier aber nicht rein" wegschickt. Nur dass wir uns nicht vorm Noho oder vorm Nikki Tiger befinden, sondern mit unseren Einkaufswagen vorm Supermarkt stehen und darauf warten, unseren Wocheneinkauf zu erledigen. Gleiches Spiel vorm Baumarkt. Kann uns mal jemand kneifen, bitte?

Wartende Menschen vorm Supermarkt
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Wir machen Jumping Jacks vorm Fernseher

Wenn ihr die Gesichter von Pamela Reif, Mady Morrison und Co. bald besser kennt als die eurer besten Freunde, dann wisst ihr: Hier läuft was grundlegend verkehrt. Aber irgendwie muss man ja in Form bleiben, wenn die Fitnessstudios geschlossen haben. Also Fernseher an, Matte ausrollen und los gehts: Jumping Jacks, dann Burpees und ab in die Plank-Position! Halten, halten, halten – good Job! Ob wir uns dabei jemals nicht albern vorkommen werden?

Sportequipment für zu Hause
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Wir schauen Filme und Konzerte im Autokino

Hättet ihr vor dem Ausbruch der Pandemie mal im Freundeskreis rumgefragt, wer schon mal in einem Autokino gewesen ist, hätte ein Großteil wahrscheinlich verneint. Kein Wunder: In ganz Deutschland gab es auch nur eine Handvoll. Im verrückten Jahr 2020 hat sich das allerdings schlagartig geändert. Auf einmal ist dieses Relikt aus alter Zeit wieder ein Ding. Wir finden, mit den Autokinos in Hamburg hat das Virus auch etwas Schönes hervorgebracht. Oder?

Autokino in Steinwerder Konzert Alligatoah
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Wir verbringen Freitagabend zu Hause vor der Kiste

Freitagabend ausgehen? Das ist so 2019! Seit 2020 ist couchen angesagt. Mittlerweile haben wir Netflix und Amazon Prime quasi leergeguckt und erwischen uns dabei, dass wir wie früher – als es noch keine Streamingdienste gab – fernsehen gucken und durch die Programme zappen. Wenn ihr auf einmal aus dem Stegreif aufsagen könnt, welche Z-Promis bei der aktuellen Staffel vom Dschungelcamp mitmachen, wisst ihr: Da ist was im Busch.

Pizza essen und fernsehen
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Wir schippern mit unserem eigenen Boot über die Alster

Sicherlich war die Zahl der Boot- und SUP-Board-Besitzer in Hamburg schon vor 2020 höher als in anderen deutschen Städten. Aber wir haben das Gefühl, dass ihre Zahl seit dem Ausbruch der Pandemie nochmal sprunghaft angestiegen ist. Ist ja auch schön – so ein Ausflug aufs Wasser. Nur blöd, dass viele die gleiche Idee hatten. So herrschte im vergangenen Sommer auf den Alsterkanälen fast genauso viel Verkehr wie auf den Wegen und Straßen ringsherum. Gilt in den Kanälen eigentlich auch rechts vor links?

Krugkoppelbrücke Hamburg
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Wir machen Urlaub auf Balkonien

Normalerweise kann es uns ja gar nicht weit genug weg gehen. In Pandemie-Zeiten steht Urlaub im eigenen Land, in der eigenen Stadt und auf Balkonien aber wieder richtig hoch im Kurs. Am Wochenende mal in die Fischbeker Heide? Oder ins Raakmoor? Oder wie wäre es mit einem Kurztrip nach Helgoland? Das wollten wir doch schon immer mal machen. Na dann los! Neuseeland machen wir dann nächstes Jahr. Oder übernächstes Jahr. Na irgendwann in der Zukunft jedenfalls.

Balkon im Sommer
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Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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