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Hamburg

10 Dinge, die jeder Hamburger mal gemacht haben sollte

Klar, jeder Hamburger hat mit Sicherheit schon mal ein Fischbrötchen und ein Franz gegessen. Oder ist am Wochenende mal auf den Michel hoch. Es gibt da aber noch die ein oder andere Sache, die jeder Hamburger mindestens einmal im Leben gemacht haben sollte.


Nachts Pötte gucken

Mit Sicherheit war jeder von euch schon mal an den Landungsbrücken und hat bei einem leckeren Fischbrötchen den Blick aufs Wasser samt Schiffchen genossen. Oder sich die Sonne am Altonaer Balkon ins Gesicht scheinen lassen, den Blick gen Hafen gerichtet. Habt ihr aber auch schon mal in der Nacht Pötte geguckt? Nein? Dann solltet ihr das schnellstens nachholen! Zum einen habt ihr den Hafen quasi für euch alleine. Zum anderen ist das Licht, das sich auf dem Wasser spiegelt, suuuper romantisch. Kleiner Tipp: Mit dem Schiffsradar der Hamburg-App seht ihr, welches Schiff gerade im Hafen liegt, woher es kommt und wo es hin will!

Picknick im Alten Land

Radtouren, Erdbeeren pflücken, Blütenfeste, die Fachwerkhäuser in Jork bewundern: im Alten Land kann man so einiges unternehmen. Aber habt ihr schon einmal ganz bewusst die Natur genossen – ganz ohne Touristen und nur mit eurem / euren Liebsten an der Seite? Nein? Dann schnappt euch nächstes Wochenende doch mal die Räder, packt Snacks sowie Getränke ein und macht ein Picknick auf einer der zahlreichen Wiesen.

Über die Köhlbrandbrücke radeln

Jetzt werden sicher einige von euch lachen: Über die Köhlbrandbrücke radeln – die kiekmo-Redaktion ist wohl verrückt! Und ja, tatsächlich wäre es wohl blanker Irrsinn, die Brücke mit einem Drahtesel überqueren zu wollen. Einen Radweg gibt's hier nämlich nicht. Aber ein-, zweimal im Jahr bietet sich uns Hamburgern die Gelegenheit eben doch mit dem Fahrrad über die Köhlbrandbrücke zu fahren. Bei den Cyclassics zum Beispiel oder der Fahrradsternfahrt. Und diese Gelegenheit solltet ihr euch nicht entgehen lassen!

Beim Passieren der Elbbrücken eine Träne aus dem Augenwinkel wischen

Bei Dingen, die jeder Hamburger schon einmal gemacht haben sollte, denken die meisten an den Besuch der Elphi Plaza. Oder einen DOM-Besuch. Oder Nachts über die Reeperbahn laufen. Die Aussicht vom Michel genießen steht natürlich auch auf der "muss man mal gemacht haben"-Liste. Aber musstet ihr euch auch schon mal eine Träne aus dem Augenwinkel wischen, als ihr über die Elbbrücken gefahren seid? Falls nicht, hoffen wir ganz stark, dass ihr einfach wahnsinnig trockene Augen habt. Denn: Wie könnte man bei dem Anblick, der sich einem durch die Stahlträger bietet, keine Träne verdrücken?!

Kanutour über die Alsterkanäle

Wir wissen ja nicht, wie es euch geht. Aber für uns fühlt sich die Zeit, die man am oder auf dem Wasser verbringt, immer ein bisschen wie Urlaub an. Hamburg sei Dank haben wir in unserer wunderschönen Stadt so viel davon. Mit Sicherheit habt ihr auch schon einen Tag am Wasser verbracht – das ist ja quasi unvermeidlich. Was ihr aber, falls bisher noch nicht geschehen, unbedingt mal machen solltet, ist eine Kanutour auf den Alsterkanälen. Das macht nicht nur wahnsinnig viel Spaß, man lernt Hamburg noch mal auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Wo ihr solche ausleihen könnt? Na hier: Bootsverleihe in Hamburg.

Hamburgs Hinterhöfe erkunden

Na, was würdet ihr sagen: Kennt ihr Hamburg wie eure Westentasche? Wir sind sicher, der ein oder andere kann diese Frage mit gutem Gewissen bejahen. Alle anderen sollten sich beim nächsten Sonnenschein auf machen und schleunigst Hamburgs Hinterhöfe erkunden! Davon gibt's hier nämlich jede Menge. Einer der schönsten ist definitiv der in der Schanzenstraße neben Paul & Piske. Schaut doch mal vorbei.

Die Industrie rund um den Hafen erkunden

Und wo wir schon beim Erkunden sind: Habt ihr euch mal so richtig Zeit genommen und seid mit dem Rad in Waltershof, Altenwerder, Steinwerder und dem Kleinen Grasbrook rumgefahren? Falls nicht, solltet ihr das demnächst mal in Angriff nehmen. Los geht's, ganz klassisch, am Alten Elbtunnel – und danach immer der Nase nach.

Ohne Regenjacke nach draußen gehen – obwohl es Regnen soll

Keine Sorge, wir wollen hier jetzt nicht schon wieder das Wetter in Hamburg-Fass aufmachen. Mal regnet es. Mal nicht. Wetter eben. Hier soll's heute stattdessen um Regen BEKLEIDUNG gehen. Sicher checkt ihr am Morgen auch erst mal die Wetter-App eures Vertrauens und entscheidet dann, ob ein Pulli reicht, eine Jacke besser wäre, man lieber einen Regenschirm mitnimmt oder direkt den Friesennerz anzieht. Samt Gummistiefeln versteht sich. Was aber, wie wir finden, jeder Hamburger gemacht haben sollte, ist: Einfach mal ohne Regenjacke rausgehen. Das nimmt morgens den Entscheidungsdruck und ist – jedenfalls im Sommer und bei entsprechenden Temperaturen! – eigentlich recht angenehm. Und dann tanzen wir alle barfuß durch den Regen. Herrlich!

Die Abendsonne auf einem Flachdach genießen

Hierzu sei vorweg gesagt: Wir saßen in Hamburg auch noch nicht alle auf einem Flachdach – würden aber richtig gerne mal! Wieso steht das trotzdem in der Liste? Ganz einfach: Hamburg ist "von unten" ja schon ziemlich, ziemlich schön. Die Aussicht von unseren Balkonen kann sich auch sehen lassen. Wie muss es dann aber erst sein, wenn man – bestenfalls zusammen mit der Familie oder ein paar Freunden, kühlen Getränken und etwas Musik – auf einem dieser Flachdächer sitzt. Über euch nur der Himmel und ein paar Möwen, direkt vor der Nase die Sonne, die gerade hinterm Horizont verschwindet. Hach!

Einen Möwenschiss in der Möwe Sturzflug trinken

Vielleicht habt ihr jetzt Fragen. Was die Möwe Sturzflug ist, sollte den meisten klar sein: Eine wundervolle Bar auf St. Pauli. Fragezeichen verursacht aber vermutlich der "Möwenschiss". Selbstredend handelt es sich nicht um echte Möwen-Kacke – sondern um einen Drink. Und den sollte wirklich jeder Hamburger mal probiert haben. Nicht nur, weil der Name super witzig und recht hanseatisch ist. Auch, weil der einfach super schmeckt. Was drin ist, wollt ihr wissen? Nebst einem Shot Korn bekommt ihr etwas Pumpernickel mit 'nem Klecks Meerrettich obendrauf.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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