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Unsplash / Clay Banks
Hamburg

5 absurde Dinge, über die wir uns im Lockdown freuen

Corona-Wahnsinn: Seit einigen Wochen freuen wir uns über Dinge, denen wir vor der Pandemie eher genervt entgegengesehen haben. Hier kommen fünf Absurditäten, die uns den Lockdown erleichtern.


Zahnarzttermin statt Treffen mit Freunden

Ein Termin beim Zahnarzt – juhu! Diese Aussage hätten wir vor März 2020 wohl niemals getroffen. Inzwischen hat sich unser Leben aber ganz schön verändert und statt uns nach einem langen Arbeitstag auf die Couch zu wünschen, freuen wir uns in Zeiten wie diesen, wenn ein Termin zur professionellen Zahnreinigung ansteht. Das Haus verlassen? Eine anständige Hose anziehen? Fremde Leute? Endlich! Und manchmal hat man Glück und bekommt sogar eine Fachkraft, die richtig auf Schnacken aus ist. Was früher nur ein Abend mit Freunden erwirken konnte, schafft heute schon ein einstündiger Termin bei Dr. Dent.

Haushalt statt Erholung 

Wir können uns kaum mehr daran erinnern, dass wir damals, vor Corona, Lockdown und Homeoffice an fünf Tagen die Wochen bis zu neun Stunden im Büro saßen. Wann hat man sich in der Zeit bitte um die Wäsche, den Müll und den Hausputz gekümmert? Unvorstellbar, dass wir das nach einem anstrengenden Tag im Office oder gar am Wochenende gemacht haben! Heutzutage sitzen wir im Homeoffice, haben einen Call, waschen zwischendurch die Wäsche und auch der Hausputz passiert irgendwie so nebenbei. Falls man "auf" der Arbeit grad mal nicht weiterkommt, schnappt man sich einfach den Lappen und wischt eben die Schubladen aus. So hat man Erholung vom Job und die Wohnung ist blitzblank!

Handwerker statt Elternbesuch 

Wenn ihr alleine lebt, dann kanns zurzeit ganz schön einsam werden. Auch wenn man mit der Familie und den Freunden regelmäßig telefoniert – nichts geht über tatsächlichen sozialen Austausch. Und als hätte das Schicksal gespürt, dass wir gerade einsam sind, flattert die Info zur Rauchmelderkontrolle ins Haus. Ein Segen! Endlich mal wieder Besuch. Am Tag vorher wird die Wohnung auf Vordermann gebracht, am Tag selbst ausreichend Kaffee gekocht und die Plätzchen bereitgestellt. Wollen wir doch mal sehen, ob wir den netten Handwerker nicht dazu kriegen, ein Pläuschchen mit uns zu halten.

Neuen Supermarkt statt Museum erkunden   

"Ach Mist, ich muss noch einkaufen!" – auch diese Aussage hört man im anhaltenden Lockdown immer seltener. Damals, als wir alle noch ins Büro gefahren sind und auf dem Heimweg müde und genervt die Bananen und den Käse irgendwie zwischen Laptop und Regenschirm nach Hause schleppen mussten, war Einkaufen ein sehr leidiges Thema. Heute ist alles anders! Wenn wir den ganzen Tag in den eigenen vier Wänden verbringen, ist es ein Segen, das Haus zu verlassen, um einkaufen zu gehen. Noch besser: ein neuer Supermarkt! Endlich haben wir Zeit, diesen einen neuen EDEKA auszuprobieren oder endlich mal im Unverpacktladen in Hamburg einkaufen zu gehen. Dann schlendern wir verträumt durch die einzelnen Gänge und schauen uns alles ausgiebig an. Vor Corona hat das nur ein Museumsbesuch geschafft.

Spaziergang statt Fernreise 

Das leidige Spaziergangs-Thema. Scheinbar gibt es zurzeit nichts anderes, als sich für eine Runde um die Alster oder entlang der Elbpromenade zu verabreden. So richtig freuen wir uns nicht mehr darüber. Aber wenn man mal ehrlich ist: Die kurze Runde in der Mittagspause ist nunmal ein Muss! Aber Verabredungen für große Runden wie zum Beispiel eine Entdeckung des Ohlsdorfer Friedhofs oder des Klövensteens sind dann schon eine ganz andere Hausnummer. Raus aus dem eigenen Viertel? Jawoll! Für so einen Ausflug planen wir schon Tage vorher den Proviant und das passende Outfit und können die Nacht vorher kaum schlafen – vor Corona hat uns dieses Gefühl nur eine Fernreise in ein exotisches Land beschert.

Dinge, die wir nach Corona besser können

Die Pandemie hat uns aber auch einiges beigebracht: Dinge, die wir nach Corona besser können.

Unsere Texte, Tipps und Empfehlungen richten sich an alle, die sich für Hamburg interessieren. Deshalb bemühen wir uns um genderneutrale Formulierungen. Nutzen wir die männliche Form, dient dies allein dem Lesefluss. Wir denken aber stets Menschen aller Geschlechter mit.

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