(© Thomas Panzau )

"Altonale 2018": Alle Infos rund um Hamburgs Straßenfest-Spektakel

Vom 1. bis 17. Juni wird Altona noch quirliger und noch bunter: Dann lockt das Kultur- und Straßenfest "Altonale" auf die Straßen und in die Museen dieses großartigen Stadtteils. Was es zu sehen gibt und was sich im Vergleich zu den letzten 20 Jahren ändert, lest ihr hier.

Bunte Straßenparaden, Musikbühnen, über 200 Programmpunkte aus verschiedensten Kulturbereichen, klassische und ausgefallene Fress-Buden und allerlei Schabernack wie Balkon-Theater: Mit rund 450.000 Besuchern ist die Altonale eines der größten Kultur- und Straßenfestivals Deutschlands. Auch in diesem Jahr lockt das quirlige Fest ins ebenso quirlige Altona – 2018 bereits zum zwanzigsten Mal. Vom 1. bis 17. Juni erwartet uns wieder ein Programm, in dem jeder etwas finden dürfte.

Das Stamp-Festival macht den Auftakt

Vom 1. bis zum 3. Juni wird es besonders farbenfroh mit seinen Paraden und Straßenkünstlern. An elf Spielorten gibt es Zirkus-Flair, Hip Hop, Musik, eine gemeinsame Tanzparade und mehr. Mehr Infos gibt's unter www.stamp-festival.de.

Doch auch nach dem Stamp-Festival geht es munter weiter: Es folgen etliche Events und Ausstellungen zu Kunst, Literatur, Theater und Fotografie. Einige davon finden an sehr ausgefallenen Orten statt. Zentraler Festivalplatz ist erneut der Platz der Republik nahe dem Altonaer Rathaus. Auf dem Areal findet zum Beispiel das jährliche Swing-Tanzen der Altonale statt, sowie der Antik- und Trödelmarkt, mit dem die Altonale sich am letzten Festival-Wochenende verabschiedet. Noch mehr Infos zum Programm auf der Altonale findet ihr auf der offiziellen Webseite.

Neues Bezahlkonzept: Jeder gibt, was er will und kann

Neu in diesem Jahr ist die Finanzierung: Die Organisatoren gehen einen ungewöhnlichen, für Hamburg aber sehr passenden Weg. "Pay what you want" heißt der zugehörige Slogan, und ihr ahnt es schon: Wie bei vielen Veranstaltungen im Gängeviertel bezahlt jeder das, was er gern zahlen will und kann. "Mit diesem Finanzmodell sind wir Vorreiter bei Festivals, das gibt es bisher in dieser Art noch nicht", so die Altonale-Geschäftsführerin gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Euer Festivalbändchen bekommt ihr an verschiedenen Ständen im Festbereich zwischen Neue Große Bergstraße und der Ottenser Festivalzentrale. Ihr erkennt sie anhand eines kleinen, roten Vogels (nein, nicht unsere kiekmo-Möwe!).

Wie viel kostet der Spaß?

Das Gesamtbudget der Altonale liegt derweil bei rund 900.000 Euro. Die Stadt Hamburg trägt davon etwa 100.000 Euro, der Rest verteilt sich auf Sponsoren, Standmieten, Anzeigen und zu einem kleineren Teil auch Eintrittsgeldern. Das diesjährige Ziel ist es, rund 200.000 Euro freiwilligen Beiträgen zu finanzieren.

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