(© Unsplash / Niklas Braun )

Altbau oder Neubau in Hamburg: Hier ist es günstiger

Ach ja, der Traum vom Eigenheim in Hamburg. Herrlich schwelgt man in Gedanken an ein lichtdurchflutetes Zuhause mit Elbblick, sinniert Garten oder großen Balkon herbei. Doch soll es im Altbau oder Neubau sein? Und wie kommt man günstiger weg? Lest ihr bei kiekmo.

Tut sich der Immobilienmarkt auf, ist das Ganze meist eher albtraumhaft. Auf Fantasie folgt vor allem Bürokratie – vom Preisschock mal ganz zu schweigen. Gerade im glänzenden Neubau, dann lieber den sanierten Altbau wählen ... oder?

Ungewöhnlich: Deutliche Ersparnisse beim neuen Objekt

Hamburg ist die Ausnahme von der Regel: Normalerweise sind die älteren Gebäude, also die Bestandsobjekte, zu einem günstigeren Preis zu ergattern als Neubauten. Klingt logisch, oder? In der Hansestadt ist das allerdings so gar nicht der Fall. Laut Immobilienmarktatlas der Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg liegt der durchschnittliche Preis für Einfamilienhäuser in beiden Kategorien etwa gleich hoch: nämlich bei ungefähr 4.500 Euro pro Quadratmeter.

Eigenheim in Hamburg: Hier lohnt sich der Neubau besonders

Und wie sieht's in den Vierteln aus? In Rahlstedt setzt sich das Muster fort – Neu- und Altbau sind mit etwa 4.000 Euro pro Quadratmeter auf demselben Preisniveau. 24 von 54 betrachteten Stadtteilen weisen jedoch einen klaren Preisvorteil beim Neubau auf: In Bergstedt und Bergedorf etwa 200 Euro, in Lurup 300 Euro und in Duvenstedt sogar 800 Euro. Achtung, jetzt wird's schwindelerregend: Auch in Alsterdorf sparen Neubaukäufer. Sie müssen hier pro Quadratmeter 5.719 Euro hinlegen (!!) – der Quadratmeterpreis im Altbau liegt aber noch 870 Euro höher. In Othmarschen ergeben sich Kostenvorteile von 1.280 Euro und in Blankenese unglaubliche 1.570 Euro – ja, immer noch pro Quadratmeter. Da kommt schon ein gutes Sümmchen Ersparnis zusammen.

Doch wie kommt das? Denn man sollte ja davon ausgehen: Neu ist besser. Besser isoliert, moderner ausgestattet, die Wahrscheinlichkeit für Schäden ist geringer, und so weiter. Also ist der Neubau auch teurer. Eine Erklärung liegt in der Grundstücksgröße. Die ist beim Neubau meist um einiges kleiner.

Haus oder Wohnung: Macht den Unterschied

Doch Obacht! Denn das gilt nicht für Eigentumswohnungen – die folgen eher dem gängigen Trend. Im Durchschnitt ist die Neubauwohnung mit 5.900 Euro pro Quadratmeter deutlich teurer als ein Bestandsobjekt. Bei denen liegt der Quadratmeter bei 5.050 Euro. Satte 850 Euro Ersparnis sind also drin – und das je Quadratmeter! Auf die einzelnen Stadtteile gemünzt bedeutet das: In Altona oder Ottensen spart ihr 550 Euro pro Quadratmeter, wenn ihr eine bestehende Wohnung wählt. In Barmbek-Nord kostet die Neubauwohnung 1.800 Euro pro Quadratmeter mehr und in St. Georg sind es sogar knapp 3.000 Euro.

Zur Inspiration: Neubauprojekte in Hamburg

Und, träumt ihr nun auch? Neubauprojekte in Hamburg gibt's quasi wie Sand am Elbstand – vielleicht findet ihr unter ihnen schon die Immobilie eurer Träume.

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