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Achtung, Ferienbeginn: Das solltet ihr am Hamburger Flughafen beachten

Die Sommerferien starten – und wer nicht früh genug am überfüllten Hamburger Flughafen ist, bleibt am Boden der Tatsachen zurück. An welchen Tagen ihr besonders früh aufwarten solltet und was ihr sonst noch beachten müsst, lest ihr hier.

Der Helmut-Schmidt-Flughafen sieht sich alles in allem gut gerüstet für die Massen an Passagieren, die die kommenden Tage und Wochen mit sich bringen werden. Die Ferien- und somit auch die Urlaubssaison ist schon bald in vollem Gange. Vor allem an den ersten fünf Ferientagen, also vom 5. bis 9. Juli rechnet man dort mit einem Ansturm, der sich gewaschen hat.

Die Standard-Ausnahmesituation zum Ferienbeginn

Insgesamt 1.025 Abflüge, samt Passagieren und Gepäck müssen abgefertigt werden, all das mit gewissenhaften Sicherheitskontrollen. In den ersten zwei Tagen sollen es 221 und 218 Starts am Tag sein. Die Bundespolizei und die Fluggesellschaften hätten dafür aber genügend Personal im Einsatz, das zumindest versichert die Flughafen-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Immerhin sei das Routine. Anders sieht es beim Flughafen-Personal selbst aus: Hier wurde kein zusätzliches Personal eingestellt, Spitzenzeiten gehören immerhin zu den normalen Arbeitsabläufen. Dass diese sitzen, zeigt die Auszeichnung, die der Flughafen Hamburg vor kurzem erhalten hat: "Bester Flughafen Europas“ in der Kategorie 10 bis 25 Millionen Reisende.

Wer jetzt trotzdem voller Nervosität in den Urlaub blickt und sich noch an den Stromausfall erinnert, der kürzlich den Hamburger Flughafen lahm gelegt hat, dem sei Folgendes angeraten:

1. Seid mindestens zwei Stunden früher da, egal wohin ihr wollt!

Egal wohin ihr fliegt: Plant ordentlich Zeit ein. Denn nicht nur die Trendziele Balearen, Kanaren, Portugal, Türkei und Griechenland haben Hochkonjunktur. Das werdet ihr spätestens am Check-in oder bei der Sicherheitskontrolle merken. Besonders wenn ihr nicht zu den erprobten Jetsettern gehört, sondern im Trubel in Schockstarre verfallt, solltet ihr mindestens zwei Stunden vor Abflug vor Ort sein – auch wenn ihr bereits online eingecheckt habt – sicher ist sicher.

2. Sortiert euren Krempel vorab!

Packt euren Krempel dahin, wo er hin gehört: Für große Umpack-Aktionen vom Handgepäck ins Kabinengebäck und umgekehrt bleibt womöglich keine Zeit, ebenso wenig für Such-Aktionen für den Reisepass oder die Bordkarte. Diese gehören an den Mann beziehungsweise die Frau, auch in eine Bauchtasche, wenn es denn unbedingt sein muss.

3. Checkt eure übliche HVV-Route!

Der Hamburger Flughafen hat eine direkte Anbindung zur S1 – das ist eine feine Sache. Doch Sommerferien sind eine beliebte Zeit für Baumaßnahmen – so auch beim HVV. Checkt also im Vorfeld ob eure Strecke von Umleitungen oder Schienen-Ersatzverkehr betroffen ist, wie Teile der U1 zwischen Wartenau und Hauptbahnhof. Wer genug Zeit einplant, muss nachher auch nicht mit dem Rollkoffer rennen.

4. Informiert euch über die Anfahrts- und Parkplatz-Situation!

15.000 Parkplätze hat der Flughafen Hamburg. Wer mit Auto anreist und dieses für die Dauer des Urlaubs hier lassen möchte, sollte frühzeitig einen Parkplatz buchen. Weniger stressig ist die Anreise per Taxi – auch hier solltet ihr die Verkehrssituation besonders gut im Auge haben.

5. Regt euch nicht künstlich auf!

Egal wie hektisch es um euch herum ist: So ziemlich jeder Mensch, den ihr seht, möchte auch nur einen Platz in der Sonne ergattern. Also seid nett und geduldig, auch wenn euer Vordermann es am Sicherheitscheck einfach nicht gebacken bekommt. Wer alle Tipps befolgt hat, hat eh genug Zeit um das Gewusel mit stoischer Ruhe zu ertragen. Selbige Regel gilt, wenn ihr länger als gewohnt auf euer Gepäck warten müsst: Regt euch nicht künstlich auf, davon geht es auch nicht schneller voran! Stattdessen: durchatmen, chillen und sich darüber freuen, zu den Menschen zu gehören, die Urlaub machen können.

Die kiekmo-Redaktion wünscht euch jedenfalls einen stressfreien Start in einen erholsamen Urlaub!

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