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3 Dinge in Bergedorf, die der Rest von Hamburg nicht hat

Seen, Cafés, schöne Parks – das gibt es im Rest von Hamburg auch. Wusstet ihr aber, dass Bergedorf mehrere Attraktionen und Plätze zu bieten hat, zu denen die Bewohner anderer Stadtteile extra herkommen, weil sie absolut einzigartig in der Hansestadt sind?

1. Hamburgs einziges Schloss

Burgen gibt es einige in Hamburg, erhaltene Schlösser hingegen sind rar. Zwar wurde die Burg in Harburg im 16. Jahrhundert zu einem Renaissance-Schloss ausgebaut, ein richtiges Schloss findet ihr aber nur noch in einem Stadtteil Hamburgs: in Bergedorf. Die Ursprünge des Bergedorfer Schlosses gehen auf das 14. Jahrhundert zurück, in dem es erstmals urkundlich erwähnt wurde. Fortan war das Schloss erst Residenz- und dann Verwaltungssitz.

Seit 1953 befindet sich darin die Bergedorfer Museumslandschaft, die auf zwei Stockwerken zu einer Reise durch die Bergedorfer Geschichte einlädt. Und das in wahrlich königlichem Ambiente: Stuck, Intarsien, Deckenmalereien – all das gibt es on top, und das sorgt für ein ganz besonderes Ambiente. Im Anschluss an eine Besichtigung könnt ihr euch im schlosseigenen Café im Nordflügel stärken. Sogar ein Schild an der A25 in Richtung Geesthacht weist auf das Schloss als touristische Attraktion hin.

Besonderheit: Auch für Hochzeiten kann das Bergedorfer Schloss gemietet werden.
Info: Bergedorfer Schlossstraße 4, 21029 Hamburg, Öffnungszeiten: Di-So 11-17 Uhr www.bergedorfer-museumslandschaft.de

2. Eine Dünenlandschaft

Urlaubsfeeling in Bergedorf! Einmalig in ganz Hamburg ist auch die Boberger Niederung mit dazugehöriger Dünenlandschaft, die zum Spazieren und Radfahren einlädt. In dem eindrucksvollen Naturschutzgebiet findet ihr neben Sanddünen, Erlenbrüchen und Trockenwiesen einen von Hamburgs schönsten Badeseen und einen Segelflugplatz sowie das Boberger Dünenhaus, in dem ihr alles rund um Historie und biologische Vielfalt der Dünen erfahrt. Der Eintritt ist kostenlos, auch eine Führung über die Dünen ist möglich.

Besonderheit: Kommt zur Fütterung eines Ameisenlöwen vorbei. Keine Angst – er beißt nicht!
Info: Boberger Furt 50, 21033 Hamburg, Öffnungszeiten: Di-Fr 9-13 Uhr, sonn- und feiertags 11-17 Uhr; www.loki-schmidt-stiftung.de/infohaeuser/boberger_niederung

3. "Die Eselei"

"Iaahhhh, iaaaahhhh" hallt es euch entgegen, wenn ihr in der Nähe des Brookdeiches in Bergedorf entlangspaziert. Denn hier befindet sich "Die Eselei" von Karin und Andreas Kirsch. Wer Lust auf ein Date mit Maja, Moritz, Pinu’u oder Paula hat, den Eselwallachen und -stuten des Hofes, ist hier genau richtig. Die vier sind ausgebildete Trekkingesel – und begleiten euch auf Wandertouren durch den Osten Hamburgs, die ihr auf klangohren.de auch direkt buchen könnt. Vorher wird ein bisschen geübt, einen Esel führt man schließlich nicht alle Tage.

Die Wanderungen führen zu unterschiedlichen Plätzen, mal ins Bergedorfer Gehölz, mal entlang des Geesthangs nach Börnsen oder Richtung Sachsenwald und Bille. Eins ist klar: Den Alltagsstress vergesst ihr bei einer solchen Tour ganz schnell, denn die Eselwanderungen sind Entspannung pur. Und für wen Wandern nichts ist, der kann auf der Internetseite alternativ auch eine "Schnupperstunde" buchen, bei der die Tiere gekrault, gefüttert und gepflegt werden.

Besonderheit: "Die Eselei" bietet auch Besuche in Seniorenheimen sowie Kindergärten und Touren für behinderte Kindern an.
Info: Brookdeich 288, 21029 Hamburg, www.klangohren.de

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