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25 Dinge, die ihr kennt, wenn ihr echte Hamburger seid

Egal ob Hamburger Jung oder Deern, wer sich zu den Nordlichtern zählt und zur Hansestadt bekennt, wird sich irgendwann einmal in diesen 25 Situationen wiedergefunden haben.

1. Sich persönlich beleidigt fühlen, wenn jemand was gegen Hamburg sagt

NIEMAND sagt was gegen Hamburg, NIEMAND! Und schon gar nicht in eurer Gegenwart!

2. Bei einem (schlechten) Date um die Alster spazieren

Egal ob Schulschwarm oder einfallsloses Tinder-Date. Zu irgendeinem Zeitpunkt seid ihr mal um die Alster spaziert. Mal habt ihr dabei verliebt Händchen gehalten, mal seid ihr peinlich berührt nebeneinander hergelaufen.

3. In der U2 einpennen und in Mümmelmannsberg aufwachen

Das passiert den Besten unter uns.

4. In der "Kleinen Pause" versacken

Egal wie hart der Kiezabend war, egal wie sehr es nach "na gut, einen Absacker noch" eskaliert ist, die Kleine Pause hat bisher jedem menschlichen Klumpen wieder Fett und Leben eingeflößt – auch euch. Denn hier gibt es die wohl besten Pommes Hamburgs. Wir sehen uns nach dem siebten Bier!

5. Über andere Stadtteile lästern

Klar, die beste Hood ist immer noch (hier eure Hood einfügen). Und (hier eure Erzfeind-Hood eintragen) geht gar nicht klar.

6. Autofahrer aus Pinneberg kritisieren

Kein Wunder, denn sie sind die schlimmsten.

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7. Anstehen am Haspa-Automaten an der Reeperbahn

Irgendwann ist er da: der Zeitpunkt an dem ihr oder euer Kumpel, aber ganz sicher irgendwer in der Clique, sein/ihr Geld versoffen oder verbummelt hat. Dann ist es Zeit sich einzureihen: in die ellenlange Schlange vor dem Kult-Geldautomaten der Reeperbahn. Hier wurden schon Freundschaften geschlossen und Schlägereien angezettelt, manchmal auch beides.

8. Zum klugscheißenden Touristenführer werden

Wer in Hamburg lebt, hat regelmäßig Besuch von Außerhalb, der sich entweder direkt bei euch zuhause einnistet oder zumindest ein Wochenende lang bespaßt werden will. Dafür habt ihr mittlerweile eine feste Route und ein Set an Klugscheißereien, die ihr im erhabenen Tonfall vortragen könnt: "Das ist die Speicherstadt, der größte Lagerhauskomplex der Welt." Kleine Wissensbrocken wie diese bringen euch viele staunende "aaaaah"s und "ooooh"s ein. Eigentlich macht es euch auch nichts aus, zum unbezahlten Touri-Führer zu werden. Ihr seid doch so stolz auf eure Stadt.

9. Sich wegen eines Franzbrötchens streiten

Die Norddeutschen haben bekanntlich die Ruhe weg. Aber bei einem Thema ist Schluss mit hanseatischer Zurückhaltung: Franzbrötchen. Wer hat die besten und warum? Kein Hamburger, der ihretwegen nicht schon mal in eine erbitterte Diskussion geraten ist, bei der es nur Verlierer gibt.

10. Es nicht zum Fischmarkt schaffen

Eine durchzechte Kieznacht und das ewige Vorhaben, sie zum Sonnenaufgang am Fischmarkt ausklingen zu lassen. Die Worte einer jeden (altgewordenen) Clique: "Ja, lass mal machen" und "Dieses Mal gehen wir aber wirklich." Und irgendwann habt ihr bestimmt mal Recht.

11. Bei Feuerwerken nicht mehr aus dem Fenster gucken

Freitag Abend, Netflix läuft, es kracht in der Ferne. Feuerwerk? Der wahre Hamburger überlegt kurz ob DOM ist oder nicht – und dreht dann den Fernseher lauter. Wen interessiert's: Feuerwerk ist immer und das Fenster zu weit weg. Gibt auch eh nix zu gucken.

12. Auf dumme Fragen mit "Ja nu" antworten

"Bist du öfter hier?" "Noch mehr Parmesan?" Es gibt so viele unnötige Fragen und auf alle dieselbe hanseatische Antwort.

13. Merkwürdige Entdeckungen machen – und sich nicht mehr wundern

Diese Stadt hat schon alles gesehen – ihr auch. Kein Grund sich zu wundern, wird schon alles seine Richtigkeit haben.

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14. Vor der "Katze" herumstehen, obwohl drum herum alles frei ist

So viele tolle Läden in der Schanze, ein einziges Eldorado für Hipster. Und was macht ihr? Lungert inmitten einer Menschentraube mit einem Caipi in der Hand vor der "Katze" herum.

15. Vor dem Kiezgang ein Power Nap einbauen

Ab Ende 20/Anfang 30 steckt man so einen Kiezgang nicht mehr so gut weg – und rüstet sich vorher mit allem, was man hat. Ein Powernap gegen 19 Uhr lässt euch ein paar Stunden auf dem Kiez aushalten.

16. Auf dem Kiez beklaut worden sein

Es ist keine schöne Hamburger Tradition. Dennoch dürft auch ihr euch vermutlich zum Kreis derer zählen, die einst als Handy-Besitzer auf den Kiez gingen und kurz darauf nicht mal die Polizei anrufen konnten. Dann findet ihr euch an Hamburgs besonderstem Tresen wieder und heult euch bei den netten Damen und Herren der Davidwache aus. Manch einer von uns hat auch bei 7 Grad auf dem Hamburger Berg noch verzweifelt nach der eigenen Jacke gesucht, die "irgendwer sicher aus Versehen mitgenommen oder verwechselt hat." Lol.

17. Beleidigt sein, weil auf ein "Moin" kein "Moin" zurück kam

"Moin!" "Hallo!" ... Ganz ehrlich, das ist die norddeutsche Version von Majestätsbeleidigung!

18. U-Bahn St. Pauli aussteigen und sich sagen "Na toll, schon wieder DOM"

...Im Ernst, schon wieder?!

19. Touris vom Fahrradweg weg klingeln – und es genießen

Wenn ihr mit dem Fahrrad durch Hamburg braust, vielleicht sogar direkt am östlichen Alsterufer entlang, dann stehen die Chancen gut, dass euch alle 12 Meter ein verwirrter Touri vor den Lenker kommt. Und gebt es doch zu: diesen wegzubimmeln und panisch zur Seite springen zu lassen, macht verdammt viel Spaß! Allen, die besonders viel Freude an dieser Hamburger Aktivität haben, empfehlen wir das alljährliche Kirschblütenfest mit Feuerwerk. Ist es erstmal vorbei, wandern die verwirrten Touris in Scharen im Dunkeln gen Hauptbahnhof. Ding ding ding!

20. Aus Versehen am 1. Mai in der Schanze zum Kaffeetrinken verabredet sein

Das passiert in der Regel nur EINMAL.

21. Den Ort bereuen, an dem ihr euer Auto abgestellt habt

Egal ob mitten im G20-Gipfel, in der Schanze am 1. Mai oder einfach so, dass eine Armada Tauben eine rektale Salve auf euer Auto abfeuern kann – es gibt Orte in Hamburg, an denen man das Auto nicht abstellen sollte. Und ihr habt sie mindestens einmal gefunden. Macht nichts, in Hamburg braucht ihr eh kein Auto.

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22. Beim Grünen Jäger cornern

Die Anwohner sind am Abkotzen, aber das ist euch zumindest in dem Moment egal: Ihr cornert halt gern zu hunderten auf dem Bordstein – mit einem Bordstein-Bier von der "Tabakbörse". Und guckt anderen Leuten dabei zu, wie sie genau dasselbe tun wie ihr.

23. Auf den Kiez gehen und sich alt fühlen

"Waren wir auch mal so?" Das fragt ihr euch, wenn ihr die neue Kiez-Generation bei ihrem Treiben beobachtet. Wie anstrengend die doch sind! Und ja, wir waren auch mal so, schlimmer sogar.

24. Immer wieder davon geflasht sein, in dieser Stadt zu wohnen

Ob ihr gerade in der Strandperle sitzt und ein tutender Pott an euch vorbeizieht oder ihr mit der S31 über die Lombardsbrücke fahrt und aus dem Fenster auf die Binnenalster schaut: Manchmal ist es kaum zu glauben, wie großartig diese Stadt ist. Egal wie lange ihr schon darin lebt, immer wieder kommen Momente, in dem ihr ganz von vorn geflasht seid.

25. Das ständige Gefühl, nicht genug aus dieser Stadt herauszuholen

Was für ein Privileg in Hamburg zu leben! Aber irgendwie bleibt es immer: dieses nagende Gefühl, nicht das volle Potenzial dieser wunderbaren Stadt auszuschöpfen. Dabei ist das eure heilige Pflicht – sonst könnt ihr direkt nach Castrop-Rauxel ziehen. Das möchtet ihr unter keinen, wie auch immer gearteten Umständen? Dann schaut dringend wieder bei kiekmo rein. Wir versorgen euch mit allem, was ihr über diese fantastische Stadt wissen müsst.

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