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10 Nachbarn, die jeder Hamburger kennt

Kennt ihr den einen, bei dem es immer so gut aus der Wohnung riecht? Und habt ihr auch so einen im Haus, dessen Kinderwagen immer im Flur rumsteht? kiekmo kennt noch mehr: Hier kommen 10 Nachbarn, die garantiert jeder Hamburger kennt.

Der, aus dessen Wohnung es immer gut riecht

Wir wissen auch nicht, wie dieser Nachbar das macht. Aber jedesmal, wenn man durch das Treppenhaus geht, dringen durch alle Ritze seiner Haustür die schmackhaftesten Gerüche. Dabei ist es vollkommen egal, wie spät es gerade ist. Am liebsten möchte man klingeln und sich direkt selbst zum Essen einladen. Ob es was bringt, wenn man die Tür ableckt?

Der, aus dessen Wohnung es immer etwas merkwürdig riecht

Es gibt aber leider meist auch den, aus dessen Wohnung es immer etwas merkwürdig riecht. Fast so, als wäre dieser Nachbar eben erst zu Hause ausgezogen und müsse sich noch mit dem Kochen vertraut machen. Etwas Mitleid haben wir ja, wenns Abends mal wieder nach verbranntem Pannfisch riecht.

Der, der immer so laut Musik hört

Sonntagmorgen, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern vor den geöffneten Fenstern – und irgendwo unter oder über euch setzt ein tiefer Bass ein. Der Hobby-DJ aus eurem Haus hört mal wieder Musik. Schätzt euch glücklich, wenn da nur Radio Hamburg aus den Lautsprechern dröhnt. In anderen Stadtteilen wird die 187 Straßenbande gerne mal voll aufgedreht.

Der, der immer alle Pakete annimmt

Vielleicht hat er früher mal bei der Post gearbeitet – oder wollte immer bei der Post arbeiten. Auf jeden Fall ist da dieser eine Nachbar, der immer alle Pakete annimmt. Ob er von zu Hause arbeitet oder in Frührente ist, lässt sich nicht genau sagen. Wir sind jedenfalls glücklich, dass er da ist und wir kurz vor Ladenschluss nicht noch schnell zur nächsten Postfiliale hetzen müssen.

Der, dessen Kinderwagen immer den Flur versperrt

Vermehrt in Ottensen, Eimsbüttel und Eppendorf zu sehen: Kinderwägen, die, direkt vor der Wohnungstür geparkt, den Flur versperren. Besonders toll ist das, wenn man vollgepackt mit Einkaufstüten nach Hause kommt und durchs Treppenhaus muss. Aber wehe man verschiebt den 300 Euro teuren McLaren-Kinderwagen auch nur einen Zentimeter!

Der, den man nie sieht

Sein Name steht an der Klingel, gesehen hat man ihn aber noch nie: Der eine Nachbar, den man nie zu Gesicht bekommt. Selbst in Corona-Zeiten ist er euch kein einziges Mal im Treppenhaus über den Weg gelaufen. Ist er ein Vampir und kommt nur spät in der Nacht raus? Handelt es sich um eine Briefkastenfirma? Wir werden es wohl nie erfahren.

Der, der ständig nur mit "Jo" antwortet

Er ist wahrscheinlich der hanseatische aller Nachbarn. Der eine, der alles mit einem kurzen nicken und "Jo" quittiert. "Moin, schönen Tag wünsche ich Ihnen" – "Jo". "Der Müll wurde diese Woche noch gar nicht abgeholt, haben Sie das gesehen?" – "Jo". Macht euch aber nichts daraus, das ist nur eine von vielen sprachlichen Eigenheiten aus der Hansestadt.

Der, der immer erst im Morgengrauen nach Hause kommt

Gerade rund um Pauli und in der Schanze ist dieser Nachbar anzutreffen. Seine Stammkneipe oder der Lieblingsclub sind meist nur ein Steinwurf entfernt. So kann er, unabhängig von Bahn oder MOIA, bis zum Morgengrauen feiern. Und wenn der über euch die erste Gassirunde mit seinem Rauhaardackel dreht und die von nebenan Lasse und Jonte in den Kindergarten bringt, schleppt sich der, der immer erst im Morgengrauen nach Hause kommt, geräuschvoll in seine Wohnung.

Der, der immer Möbel verrückt

Hin und wieder etwas Veränderung im Leben tut gut. Sei das nun ein neuer Haarschnitt oder etwas Farbe, eine neue Vase oder vielleicht sogar neue Tapete an der Wand. Diesem Nachbar reicht das aber nicht aus. Er braucht mehr. Und er braucht es sehr oft. Und meist zu den undenkbarsten Uhrzeiten. So kommt es dann alle paar Wochen – wenn nicht sogar Tage – vor, dass über euch polternd die Möbel verrückt werden. In jedem Raum. An einem Sonntag.

Der, der alle kennt

In der Regel hat dieser Nachbar schon ein paar Jahre auf dem Buckel und wohnt seit geraumer Zeit im Haus. Wie sollte er sonst den Vornamen jedes einzelnen Bewohners und des Gemüseverkäufers um die Ecke kennen? Mit dem Postboten wird meist eine Runde geschnackt und ihr bekommt, wenn's richtig gut läuft, sonntags ein Stück vom selbst gemachten Butterkuchen.

Besondere Wohnarten in Hamburg

Einfach nur in einem Haus wohnen ist euch irgendwie zu langweilig? Dann schaut doch mal hier rein: Wir verraten euch besondere Wohnarten in Hamburg.

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