(© Josephine Hube )

10 Gründe, warum schönes Wetter in Hamburg ganz furchtbar ist

Wenn in Hamburg die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, gibt es kein Halten mehr: Die Parks, Straßen, Cafés und Bars sind voll mit fröhlichen Menschen. Und die ganze Stadt strahlt vor Glück. Eigentlich schön, aber manchmal auch richtig nervig. Warum? Das lest ihr hier!

1. Der Spaziergang an der Alster wird zur Völkerwanderung

Einen Spaziergang um die Alster machen, das schöne Wetter genießen, tief einatmen, ganz bei sich sein… Pustekuchen! Denn sobald sich in Hamburg die ersten Sonnenstrahlen zeigen, strömen alle wie ein verrückt gewordener Bienenschwarm Richtung Alster – mit Hund, Kind, Kinderwagen, Omi und Opi. Wir wissen ja nie, wie lange das gute Wetter anhält und müssen es unbedingt ausnutzen! Und so schieben wir uns dann mit der Menge am Wasser entlang, erhaschen hier und da vielleicht mal einen Blick auf einen Schwan oder ein Segelboot. Wir mögen ja Gesellschaft, aber das ist dann doch zu viel des Guten! Auch ihr wünscht euch manchmal mehr Ruhe? Einige Alternativen findet ihr hier: 10 herrliche Spaziergänge in Hamburg.

2. Immer dieser Ausgehzwang!

Eigentlich wolltet ihr endlich mal wieder einen Nachmittag auf dem Sofa mit Netflix verbringen – einfach mal nichts tun. Aber kaum scheint die Sonne, ist da dieser Ausgehzwang, dem wir uns irgendwie nicht entziehen können. Und wenn wir es doch mal versuchen, bekommen wir gleich zu hören: „Wie kannst du denn BEI DEM WETTER drinnen hocken?“. Sofort meldet sich das schlechte Gewissen und wir lenken ein. Und wehe dem, der es wagt, mit dem Auto von A nach B zu fahren. BEI DEM WETTER geht man gefälligst zu Fuß oder schwingt sich aufs Rad!

3. Der Geldbeutel leidet

Der Ausgehzwang an schönen Tagen hat noch eine Schattenseite: Wir geben viiiiel mehr Geld aus als sonst. Hier ein Kaffee in der Sonne, da zwei Kugeln Eis und abends noch ein Glas Wein und ein Auswärts-Abendessen … schwups sind 40 Euro mal eben so weg. Noch so ein Sommer wie der in 2018 und wir werden alle arm dabei!

4. Die Schön-Wetter-Radfahrer machen die Straßen unsicher

Es gibt sie ja, diese Schön-Wetter-Radfahrer. Das ist so ähnlich wie Sonntagsfahrer, nur schlimmer. Ist das Wetter in Hamburg schön, entdecken sie auf einmal wieder die Sportler in sich und blockieren gut gelaunt Wege und Straßen. Klar, wer nur an 15 Tagen im Jahr fährt, hat nicht so viel Übung – und weniger Kondition. Schön-Wetter-Radfahrer sind also grundsätzlich zu langsam und bremsen schnellere Fahrer aus. Hinzu kommt: Sie kennen einige Regeln einfach nicht. Ohne Handzeichen zu geben, bleiben sie einfach stehen und man selbst muss eine spektakuläre Vollbremsung hinlegen. Das Schlimmste: Die Verursacher zeigen sich davon oft völlig unbeeindruckt. Die Ruhe müsste man haben!

5. Bier und Weißwein schmecken auf einmal noch besser als sonst

Bisher habt ihr mit eurem guten Vorsatz, weniger Alkohol zu trinken, ganz gut durchgehalten. Aber je besser das Wetter wird, desto schwieriger wird es, standhaft zu bleiben. Denn ist es ja nun mal so: Bei schönem Wetter schmeckt ein kühles Blondes oder ein gut gekühlter Weißwein einfach noch viel besser als sonst. Spätestens, wenn wir mit Freunden zusammensitzen und uns die Sonne aufs Geschieht scheinen lassen, sehen wir das auch alles nicht mehr so eng. Tschüss gute Vorsätze, hallo schönes Leben!

6. Hallo, Sonnenbrand!

Dass in Hamburg strahlender Himmel und anhaltender Sonnenschein eher selten sind, sieht man unserer Haut leider auch an. Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres saugen wir natürlich wie verrückt auf und halten unsere winterweißen Gesichter in die Sonne, wann immer es geht. Wir wollen den Sommer schließlich pünktlich mit einer frischen Hautfarbe willkommen heißen. Was wir dabei nicht bedenken: Die Sonne ist auch im Frühling schon ganz schön stark und ehe wir es uns versehen, reagiert unsere jungfräuliche Haut mit einem schmerzenden Sonnenbrand. Und wenn wir dann Sonnencreme draufschmieren, bekommen wir auch noch Pickel. So war das nicht gedacht!

7. Was soll ich nur anziehen?

Das Problem ist ja: In Hamburg weiß man nie, wie lange das schöne Wetter anhält. Von einer Sekunde auf die andere können dichte Wolken aufziehen und dann geht das große Frieren los. Deswegen stehen wir morgens manchmal eine halbe Ewigkeit vor unserem Kleiderschrank und nehmen ratlos mal das eine, mal das andere Teil in die Hand. Schließlich entscheiden wir uns für eine Art Zwiebel-Look. Kommt die Sonne raus, fangen wir dann natürlich an zu schwitzen. Dann kommt eine Schicht weg, oh je, Wolken, Schicht wieder an – und so geht das Spiel immer weiter. Das ist so anstrengend!

8. Strand Pauli: Der große Kampf um die begehrten Plätze beginnt

Yay, geiles Wetter, endlich mal wieder mit einem leckeren Drink im Strand Pauli chillen und den Blick auf die Elbe und den Hafen genießen. Leider seid ihr mit dieser Idee nicht allein. Nicht nur die guten Stühle sind schon belegt, sonder einfach JEDER Platz, der sich irgendwie zum Sitzen eignet. Jetzt heißt es warten und analysieren: Wer bricht wohl als nächstes auf? Dann wird es spannend. Denn außer euch lauern noch vier andere Gruppen auf einen Platz. Wer dann die beste Ausgangsposition hat, gewinnt. Diese Spannung zerrt echt an den Nerven! Beim nächsten Mal probieren wir vielleicht mal was anderes aus. Schließlich gibt es noch ein paar andere coole Beach Clubs in Hamburg.

9. Die dreckigen Fenster lassen sich nicht mehr ignorieren

Im Herbst und Winter scheint die Sonne selten so hell durch die Fenster. Da kann man die Schlieren und den Schmutz noch wegignorieren. Aber dann kommt die Frühlingssonne und je häufiger sie sich zeigt, desto mehr müssen wir auch hinschauen und irgendwann einsehen, dass wir ums Fensterputzen nicht drumrum kommen. Die Sonne zeigt uns dabei jede Schliere, die zurückbleibt, und wir polieren wie die Wahnsinnigen, bis uns die Arme schwer werden – furchtbar! Aber eines muss man sagen: Wenn dann alle Fenster sauber sind, freuen wir uns, sind auch zu Recht ein bisschen stolz und finden, dass wir uns ein kühles Bier jetzt redlich verdient haben!

10. Sport an der frischen Luft: Es gibt keine Ausreden mehr

Sonst konnten wir uns immer einreden, dass das Wetter zu kalt, zu nass oder zu ungemütlich ist. Aber jetzt funktionieren diese Ausreden nicht mehr. Also überwinden wir unseren inneren Schweinehund, suchen unsere Sportsachen aus den Tiefen unsere Schrankes heraus und führen unsere neuen Laufschuhe endlich mal aus. Oder machen Yoga im Park. Oder leihen uns ein SUP-Board. Egal, für was wir uns entscheiden: Der Muskelkater am nächsten Tag ist uns sicher!

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