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10 Dinge, die ihr zwischen den Jahren machen könnt

Zwischen Weihnachten und Neujahr, im Post-Fresskoma, haben viele Hamburger endlich mal Zeit, sich um Dinge zu kümmern, die das ganze Jahr zu kurz gekommen sind. Wir haben ein paar Tipps, damit euch zwischen dem 27. Dezember und 1. Januar die Decke nicht auf den Kopf fällt.

1. Einen Museumstag einlegen

Das Jahr ist fast rum und ihr wart schon wieder nicht im Museum? Halb so wild: Auch zwischen den Jahren haben viele Hamburger Museen geöffnet und locken mit spannenden Ausstellungen. So sind im Bucerius Kunstforum noch bis zum 6. Januar die Schwarz-Weiß-Fotografien des Niederländers Anton Corbijn zu sehen, die genauso berühmt sind wie die Musiker, die er vor der Linse hatte. In der Hamburger Kunsthalle befasst sich die Ausstellung „Honey, I Rearranged the Collection“ noch bis zum 13. Januar mit der Beziehung zwischen Mensch und Raum. Und im Kunstverein hat das Künstlerinnenduo FORT seine Faszination für das geheimnisvolle Dunkle in einer surrealen Installation mit Alltagsobjekten verarbeitet.

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2. Die Ruhe im Büro genießen und das Mail-Postfach aufräumen

Der Trost für alle, die zwischen den Jahren arbeiten müssen: Der große Rest muss es vermutlich nicht. Das heißt: Das Telefon steht die meiste Zeit still und auch der Eingang im Mail-Postfach bleibt überschaubar. Eine hervorragende Gelegenheit, um selbiges endlich mal aufzuräumen, Akten und Fotos zu sortieren, den Computer-Desktop aufzuräumen, und Dateien zu entsorgen, die seit Mai nicht mehr gebraucht werden. Gleiches lässt sich natürlich zwischen den Jahren auch mit der heimischen Ablage gut machen.

Winter Pride )

3. Den letzten Glühwein des Jahres beim „Winter Pride“ trinken

Der „Winter Pride“ ist nicht nur Hamburgs einziger lesbisch-schwuler Weihnachtsmarkt – er ist auch einer der wenigen, die auch nach Weihnachten geöffnet haben. In St. Georg können Weihnachtsmarktfans bei Glühwein, Punsch und anderen Leckereien die Weihnachtsstimmung noch bis zum 30. Dezember retten. Am 28. und 29. Dezember sorgen dabei die DJs Fabi B und BJ für den passenden Soundtrack.

4. Auf ein Konzert gehen

Auch zwischen den Jahren gibt es in Hamburg diverse Möglichkeiten für Live-Musik. Eine schöne Tradition ist mittlerweile der Jahresabschluss von "Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen", der Superpunk-Nachfolgeband, im Knust. In diesem Jahr holen sich Carsten Friedrichs und Co. am 28. Dezember unter anderem Verstärkung von Palais-Schaumburg-Bassist Timo Blunck, Andreas Dorau und den Newcomern "Botschaft". Ebenfalls noch bis Ende des Jahres live zu sehen sind die Pop-Punk-Pioniere "Extrabreit" in der Markthalle, Le Fly mit ihrer „St. Pauli Tanzmusik“ in der Fabrik oder Bernd Begemann im Knust.

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5. Abtauchen im Tropen-Aquarium Hagenbeck

Dass die Winter in Hamburg ungemütlich werden können, wissen wir alle. Allen, die dem Wintermatsch entfliehen wollen, bietet das Tropen-Aquarium Hagenbeck Asyl. Auf 8.000 Quadratmetern könnt ihr hier auf eine Expedition in fremde Welten abtauchen und den Lebensraum von über 14.000 tierischen Bewohnern erforschen. Hier begegnet ihr unter anderem freilaufenden Kattas und einigen der gefährlichsten Tiere der Welt, wie Nilkrokodilen und Giftschlangen. Ein Highlight ist außerdem das Hai-Atoll, in dem Haie und Rochen ihre Bahnen ziehen.

6. Einen dicken Schmöker lesen

Regelmäßig zu lesen, ist gar nicht so einfach. Der Alltag mit seinen vielen Anforderungen, aber auch die eigene Bequemlichkeit am Feierabend (Glotze an, Birne aus) stehen diesem Vorhaben während des Jahres ja häufiger mal im Weg. Wenn jedoch nach Weihnachten Ruhe einkehrt, ist das vielleicht der ideale Zeitpunkt, um den Schmöker, der seit Monaten auf dem Nachttisch liegt, endlich mal in die Hand zu nehmen?!

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7. Die Bude aufräumen

Einem Aberglauben zufolge, ereilt diejenigen großes Unglück, die zwischen Weihachten und Neujahr ihre Wäsche waschen. Belege für diese Theorie gibt es jedoch keine. Und so spricht eigentlich nichts dagegen, vor Silvester nochmal zu putzen, das Bett frisch zu beziehen und zu staubsaugen, um frisch ins neue Jahr zu starten.

8. Einen Serien-Marathon starten

Und was für Bücher gilt, lässt sich auch ohne Weiteres auf Serien oder Filme übertragen. Seitdem immer mehr Menschen das Angebot diverser Streaming-Anbieter nutzen, wird auch die To-Watch-List jede Woche länger. Bei all den neuen Serien ist es fast unmöglich, über das Jahr alles im Blick zu behalten. Darum ist die Zeit zwischen den Jahren die Gelegenheit, um endlich mal „Babylon Berlin“, „Bad Banks“ oder „Haus des Geldes“ zu gucken, über das die Kollegen ständig in der Mittagspause gesprochen haben.

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9. Den Kleiderschrank ausmisten und Klamotten spenden

Auch in diesem Jahr haben vermutlich viele neue Lieblingsteile den Weg in euren Kleiderschrank gefunden. Wenn etwas Neues hinzukommt, heißt das ja meist auch, dass ein ehemaliges Lieblingsstück in Vergessenheit gerät. Damit das neue Jahr nicht mit unnötigem Ballast beginnen muss, könnt ihr die Zeit vor Silvester sehr gut dafür nutzen, um den Kleiderschrank bei Lieblingsmusik und Kräutertee zu entrümpeln. Warme Winterkleidung könnt ihr übrigens dem Obdachlosen-Winternotprogramm spenden. Dafür deponiert ihr Eure Kleidung einfach in einem kiekmo-Schließfach in einer von 18 Haspa-Filialen und schickt anschließend den Öffnungscode an mitmachen@kiekmo.hamburg.

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10. Nachweihnachtsbrunch mit guten Freunden

Weihnachten mit Familie ist oft schön, oft aber auch sehr anstrengend. Darum verbringen immer mehr Menschen Weihnachten stattdessen mit Freunden. So hat in den USA bereits längst der „Friendsmas“-Trend Einzug gehalten. Für alle, die den weihnachtlichen Familienzirkus überstanden haben, bietet sich aber auch nach den Feiertagen noch eine gute Gelegenheit, um das Jahr bei einem Brunch mit seinen engsten Freunden, quasi der Wahlverwandtschaft, gemütlich ausklingen zu lassen. Und wer weiß – vielleicht werdet ihr in großer Runde auch das eine oder andere unliebsame Geschenk wieder los?

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