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10 Bauten in Winterhude, die ihr kennen müsst

Winterhude ist bekannt für seine noblen Villen und Altbauten. Aber kennt ihr auch die außergewöhnlichen Bauten im Viertel? Wir stellen euch Winterhudes bedeutendste Bauwerke vor.

Die Matthäuskirche: Neobarocker Bau

Die Matthäuskirche wurde vom bekannten Hamburger Baumeister Julius Faulwasser errichtet. Den grünen Turm sieht man schon von Weitem. Ihr findet sie an der Gottschedstraße zwischen Goldbekkanal und Stadtpark. Gebaut wurde das Gotteshaus in den Jahren 1910 bis 1912. Im Inneren des Backsteingebäudes könnt ihr die kunstvollen Fester von Charles Krodel bewundern, die von 1961 bis 1971 eingebaut wurden.

Das Planetarium: Einst ein Wasserturm

Der 1916 erbaute Wasserturm im Stadtpark ist vielleicht das berühmteste Bauwerk in Winterhude. Denn das Planetarium, das er seit 1930 beherbergt, ist das meistbesuchte in Deutschland. Das Gebäude überragt den Stadtpark und ist von fast überall im Stadtteil zu erspähen. Andersherum kann man von der Aussichtsplattform den Blick über Winterhude genießen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Backsteinbau auch mal eine Bücherhalle.

Die Alsterdorfer Sporthalle: Musik- und Sportevents

Der Flachbau mit den großen Glasfronten kommt im Vergleich zu den restlichen Bauten im Viertel in geduckter Haltung daher. Die Lage an der Grenze zur Alsterdorf ist namensgebend für die Halle, in der bis zu 7.000 Menschen Platz finden. Von 1968 und vor allem in den Achtzigern war sie das größte Veranstaltungszentrum für Konzerte und Sportevents in Hamburg. Ablösung kam erst 2002 durch die Barclaycard Arena. Heute spielen noch immer hochrangige Künstler auf der Bühne im Souterrain.

Die Komödie: Das Fährhaus, das zum Theater wurde

Das Winterhuder Fährhaus gehört zu den bekanntesten Theatern Hamburgs. Drama ist nicht. Das Haus ist eher ein Ort für leichte Kost und Komödien. Boulevard pur eben. Beheimatet ist es an der Hudtwalckerstraße, direkt am Alsterlauf. Das Theater wurde 1988 von Jürgen Wölffer gegründet. Dort, wo einst ein Ausflugslokal war.

Der Denk-Mal Güterwagen: Eine Erinnerung

Nanu! Mitten in Winterhude, vor der Stadtteilschule in der Meerweinstraße, steht ein Güterwaggon. Er soll an die Deportation zweier Lehrerinnen zu NS-Zeiten erinnern. Die Installation stammt aus den Neunzigern. Damals wurde der so genante Denk-Mal Güterwagen mit Hilfe der Feuerwehr vor der Schule aufgestellt.

Goldbekhaus: Die schneeweiße Heimat der Kultur

Ohne das Goldbekhaus am Moorfurthweg wäre Winterhude um einiges ärmer. Denn das schneeweiße Gebäude am gleichnamigen Kanal beherbergt ein Kulturzentrum. Ausstellungen, Konzerte, Lesungen – alles dabei. Flohmärkte gibt es in dem schönen Gebäude ebenfalls regelmäßig. Schaut doch mal rein.

U-Sierichstraße: Eine der ältesten Hamburger Bahnstationen

Der U-Bahnhof Sierichstraße wurde am 10. Mai 1912 eröffnet. Er gehört zu den ältesten Stationen in Hamburg und steht unter Denkmalschutz. Der Charme von vor 100 Jahren blieb trotz einiger Kriegsschäden erhalten. So findet sich noch immer Kopfsteinpflaster am Bahnsteig. Auch die Holzbänke und die Schilder der Haltestelle erinnern an vergangene Zeiten. Bis in die 1980er gab es nämlich schwarze Schrift auf weißem Grund. 2012 folgte eine Sanierung, die sich am Original orientierte. Unter anderem wurde der bis dato schlichte Neubau des Treppenhauses mit Ornamenten und Fliesen versehen.

Die Jarrestadt: Ein Kapitel Hamburger Stadtgeschichte

Verwinkelte Höfe und Backstein, so weit das Auge reicht. Die denkmalgeschützte Jarrestadt in Winterhude war einst Inbegriff des klassischen Arbeiterviertels mit günstigen Wohnungen. Heute ist sie längst ein In-Stadtteil. Das Quartier entstand Ende der 1920er-Jahre in Regie des Architekten Karl Schneider und unter Aufsicht des legendären Hamburger Oberbaudirektors Fritz Schumacher.

Kampnagel: Die Fabrik, die zur Bühne wurde

Hamburgs kulturiger Kiez mitten in Winterhude – Kampnagel. Dort, wo heute große Künstler auftreten und mutige und moderne Theaterproduktionen die Kritiker begeistern, war einst eine Maschinenfabrik. Heute haben Kreative in dem internationalen Zentrum für schöne Künste ein Zuhause gefunden. Das Kampnagel-Gelände mit den urigen Kränen, bunten Graffiti und dem Kanal lohnt auch ohne Tickets für einen Besuch. Hat was von Zeitreise.

Charme der 70er: Willkommen in der City Nord

Die Idee der City Nord entstand im Wirtschaftswachstum der 1950er Jahre: eine dezentrale Geschäftsstadt zur Entlastung der Innenstadt. Eine Siedlung der Großraumbüros entstand. Mittlerweile ist eines der charismatischen Gebäude dem Abrissbagger zum Opfer gefallen: Die einstige Oberpostdirektion der City Nord gibt es nicht mehr. Auf dem Areal werden Wohnungen gebaut. Wenn ihr den Zeitgeist der 1970er nachfühlen wollt, findet ihr in dem einst futuristisch genannten Viertel am Stadtpark aber noch reichlich Inspiration. Etliche der Hochhäuser stehen unter Denkmalschutz.

Peacetanbul am Kampnagel

Hungrig in Winterhude unterwegs? Dann schaut doch mal im Peacetanbul am Kampnagel vorbei. Zu den leckeren orientalischen Speisen gibt's gratis Friedensbotschaften.

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